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  • Urbar: Kita-Neubau soll im Sommer beginnen

    Urbar. 2016 ist für die Ortsgemeinde Urbar ein Jahr großer Investitionen. So wird an der Stelle, wo einst die katholische Pfarrkirche stand, das neue Gebäude des katholischen Kindergartens errichtet. Die Arbeiten sollen, wie Ortsbürgermeisterin Karin Küsel-Ferber unserer Zeitung mitteilte, im Sommer beginnen.

    Wo einst die katholische Kirche in Urbar stand, wird im Sommer der katholische Kindergarten errichtet. Baukosten: 3,5 Millionen Euro.
    Wo einst die katholische Kirche in Urbar stand, wird im Sommer der katholische Kindergarten errichtet. Baukosten: 3,5 Millionen Euro.
    Foto: Sascha Ditscher

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

    Die notwendigen Gelder in Höhe von 3,5 Millionen Euro wurden auf jeden Fall bereits in den Haushaltsplan 2016, der nun in der jüngsten Ratssitzung einstimmig verabschiedet wurde, eingestellt. Neben dem Neubau des fünfgruppigen Kindergartens sieht der aktuelle Etat der Ortsgemeinde noch einige andere Investitionen vor. So soll in diesem Jahr noch mit den Planungen für den Ausbau der Arenberger Straße begonnen werden. Die Planungskosten belaufen sich dabei auf 50 000 Euro, die Kosten für den Ausbau auf 490 000 Euro, diese werden allerdings über die Jahre 2017 bis 2019 verteilt. Für den Ankauf von Grundstücken unweit des Friedhofs sind zudem 175 000 Euro im Haushalt bereitgestellt. "Diese Grundstücke sind für uns eine Reserve, wenn wir noch einmal eine größere Baumaßnahme planen", sagte Karin Küsel-Ferber auf Frage unserer Zeitung. Außerdem sollen verschiedene Gerätschaften, unter anderem Freischneider, Gefahrstoffcontainer, Motorsäge und Schwerlastregal, für den Bauhof angeschafft werden (24 000 Euro). Für verschiedene Renovierungsmaßnahmen im Bereich des Friedhofs sind zudem 41 000 Euro im Haushalt vorgesehen.

    Finanziert werden die Investitionen zum Großteil durch die Aufnahme weiterer Kredite. Sollten alle Gelder für die Investitionen abgerufen werden, dann könnten in diesem Jahr die Verbindlichkeiten von 2,8 Millionen Euro auf voraussichtlich 7,4 Millionen Euro steigen.

    Dass sich in Urbar größere Investitionen nur über Kredite finanzieren lassen, hängt auch damit zusammen, dass die gut 3200 Einwohner (Hauptwohnsitz) zählende Gemeinde über keine größeren Einnahmen bei der Gewerbesteuer verfügt. Auch in diesem Jahr rechnet man in der Rheinhöhengemeinde nur mit 400 000 Euro bei der Gewerbesteuer, quasi genauso viel wie bei der Grundsteuer A und B, die Immobilien- und Landbesitzer entrichten müssen. Höchster Einnahmeposten mit 1,7 Millionen Euro ist im Urbarer Haushalt der Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer.

    Den Einnahmen stehen im Etat 2016 entsprechende laufende Ausgaben gegenüber. So muss Urbar 1,2 Millionen Euro an den Kreis abgeben und 939 000 Euro an die Verbandsgemeinde, damit die beiden Körperschaften ihre gesetzlich festgelegten Aufgaben erbringen können. Außerdem schlagen bei den laufenden Ausgaben Kosten in Höhe von 716 000 Euro für das Personal zu Buche. 2015 beliefen sich die Personalkosten von Urbar nur auf 626 000 Euro.

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    Nina Borowski

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