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    Bendorf-SaynTouristisches Konzept: Bendorf will Kulturpark Sayn in Szene setzen

    Der Kulturpark Sayn mit all seinen Attraktionen ist das touristische Aushängeschild der Stadt Bendorf. Diesen gilt es in den kommenden Jahren mehr und mehr in Szene zu setzten. Das haben sich die Verantwortlichen von Stadt und Tourismus auf die Fahne geschrieben.

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

    Dabei ist man jedoch unter anderem abhängig von dringend erforderlichen Änderungen in der derzeitigen Verkehrsführung. Im Gespräch mit unserer Zeitung geben Bürgermeister Michael Kessler und Wirtschaftsförderer Werner Prümm einen ersten Überblick.

    "Wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass der Schlosspark nicht einfach nur irgendein Park ist, sondern ein herausragendes Beispiel für einen Englischen Garten. Es ist kein Zufall, dass hier in Sayn alles so schön zusammenpasst, das hat sich ein schlauer Landschaftsarchitekt genau so gedacht", sagt Michael Kessler. Und so soll der Schlosspark wieder mit dem Burgberg verbunden werden - wie einst. Die Vision sei es, betont Werner Prümm, die Parkanlage wieder in den Berg "hineinzuzaubern" und das romantische Wegenetz von damals wiederaufleben zu lassen. "Vielen ist gar nicht bewusst, welch großes Potenzial hier in Sayn vorhanden ist", gibt Prümm zu bedenken.

    Überhaupt soll der Gast viele der Attraktionen in Sayn zu Fuß erreichen können. So ist beispielsweise auch eine fußläufige Verbindung zwischen dem Schlosspark und dem Denkmalareal Sayner Hütte in Planung. Details dazu gibt es aber noch nicht. Möglich wäre jedoch eine Wegeführung entlang des Stromberger Wegs oder des Saynbachs.

    Verkehrsberuhigung geplant

    Grundsätzlich soll der Straßenverkehr rund um Schloss Sayn entscheidend beruhigt werden. Der Durchgangsverkehr nach Stromberg soll in der Zukunft nur noch über die Koblenz-Olper-Straße (B 413) erfolgen. Die Umsetzung dieser Idee soll voraussichtlich Ende 2017 mit dem Umbau des viel befahrenen Eingangstors und zugleich Nadelöhrs nach Sayn - des sogenannten Fillingers Ecks - von einer T-Kreuzung in einen Kreisverkehrsplatz realisiert werden. Das 1,2 Millionen Euro teure Projekt soll nach Angaben des zuständigen Landesbetriebes Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz nach Fertigstellung der L 306 zwischen Sayn und Stromberg erfolgen.

    Im Anschluss daran plant der LBM die Erneuerung der Fahrbahn der B 413 einschließlich der Gehwege bis etwa auf Höhe der Jahnstraße. Geschätzte Kosten: rund 1 Million Euro. Weitaus teurer wird dann wohl das entscheidende Bauprojekt, das die Verkehrsberuhigung rund um Schloss Sayn bringen soll. Mithilfe einer neuen Brücke über den Saynbach soll in der Jahnstraße eine feste Verbindungsstrecke zwischen der L 306 und B 413 geschaffen werden.

    Diese Ableitung sei die Voraussetzung dafür, dass die Freitreppe vom Schloss in den Park wieder errichtet werden kann, betonte Bürgermeister Kessler. Wie und wann genau dieser zwischen dem Land Rheinland-Pfalz und dem Fürsten haus Sayn-Wittgenstein-Sayn vertraglich geregelte Wiederaufbau erfolgen soll steht auf einem anderen Blatt. "Eine detaillierte Planung liegt noch nicht vor, deshalb sind Aussagen hinsichtlich der Realisierung der Maßnahme derzeit nicht möglich", teilt der LBM auf RZ-Anfrage mit.

    Durch die Schließung der Schlossstraße als Durchgangsstraße würden sich in Sayn ganz neue Möglichkeiten ergeben. Wie Michael Kessler und Werner Prümm ausführen, könnten auf nahezu der gesamten Straßenlänge in Sayn dringend benötigte Parkplätze entstehen. Diese könnten sowohl von Anwohnern als auch Touristen genutzt werden.

    Koblenz
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