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    KoblenzStadtrat Koblenz schafft Voraussetzungen für Weiterbetrieb der Seilbahn

    Auch der neue Stadtrat steht fast geschlossen hinter der Betriebsverlängerung der Seilbahn. Der Flächennutzungsplan und der Bebauungsplan für die Seilbahn wurden am Freitag mit großer Mehrheit geändert. Allein die neue Fraktion der Linken hat dies abgelehnt.

    Bald sollen sich die Gondeln außerhalb der Betriebszeiten nicht mehr an der Talstation aneinanderreihen, sondern in einem Wartungsgebäude, das an der Bergstation entstehen soll.
    Bald sollen sich die Gondeln außerhalb der Betriebszeiten nicht mehr an der Talstation aneinanderreihen, sondern in einem Wartungsgebäude, das an der Bergstation entstehen soll.
    Foto: Denise Remmele

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

    Mit dieser Entscheidung sind nun auch die formalen Voraussetzungen dafür gegeben, dass die Seilbahn bis zum Ende ihrer technischen Betriebsdauer 2026 weitergondeln darf. Durch den möglichen Weiterbetrieb bis zu diesem Zeitpunkt, den das Welterbekomitee der Unesco im vergangenen Jahr erlaubt hatte, musste das temporäre Baurecht entsprechend angepasst werden. Die SGD Nord hatte Anfang Juli bereits die landesplanerische Zustimmung gegeben. Der Seilbahnbetreiber will die Pavillons im Bereich der Talstation zurückbauen und verändert wieder aufbauen (die RZ berichtete). Ferner sollen im Bereich der Bergstation die Pavillons neu geordnet sowie ein Wartungsgebäude und Sozialräume gebaut werden. Im neuen Wartungsgebäude können elf Kabinen aus dem Fahrbetrieb ausgekoppelt und gewartet werden.

    Auf diese Weise will man die optische Beeinträchtigung der Basilika St. Kastor durch die Seilbahn, die Denkmalschützer immer wieder kritisiert hatten, reduzieren: Gondeln, die nicht im Betrieb sind oder gewartet werden müssen, sollen sich nicht mehr an der Talstation aneinanderreihen, sondern in dem Wartungsgebäude "verschwinden". Damit dieses wiederum nicht das Erscheinungsbild des Festungsparks beeinträchtigt, soll dieses laut Bebauungsplan in das Gelände eingebaut werden und möglichst wenig in Erscheinung treten. Die Talstation selbst bleibt baulich unverändert.

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