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  • Schwerdonnerstag in Mülheim-Kärlich und Weitersburg: Polizei will sich in Hochburgen mehr zeigen

    Mülheim-Kärlich/Weitersburg. An Schwerdonnerstag beginnt der Straßenkarneval in der Region an Rhein und Mosel - und nicht nur in Koblenz will die Polizei nach dem Ereignissen von Köln stärker Präsenz zeigen.

    Symbolbild
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    Foto: dpa

    Von unserem Redakteur
    Volker Schmidt

    Zur Karnevalszeit kann sich die Polizei ohnehin nicht über Unterbeschäftigung beklagen. Das gilt insbesondere für Karnevalshochburgen wie Weitersburg oder Mülheim-Kärlich, wo sich an Schwerdonnerstag Tausende Menschen begegnen - auf freundliche, aber eben auch auf unfreundlichere, aggressivere Art. Nach den Ereignissen am Kölner Bahnhof und den Terroranschlägen von Paris machen sich viele Menschen aber nicht nur Sorgen um alkoholisierte, ausfallend werdende Narren. Das hat auch die Polizei registriert, und will nicht nur in Koblenz, sondern auch in der umliegenden Region mehr Präsenz zeigen, wie die Leiter der zuständigen Polizeiinspektionen (PI) in Andernach und Bendorf gegenüber der RZ bestätigten.

    „Wir haben eine wahnsinnige Sensibilität der Bevölkerung“, sagt Björn Neureuter von der PI Andernach. „Diese ist aber mehr den Ereignissen von Köln als denen in Paris geschuldet.“ Nachdem er ein Lagebild vom Bundeskriminalamt bekommen hat, sieht Neureuter die Gefährdung durch einen Terroranschlag nicht. „Wir haben aber eine verunsicherte Bevölkerung - zumindest in Teilen. Und darauf muss ich mit polizeilicher Präsenz reagieren.“

    Konkret heißt das: Neben der an Karneval üblichen Arbeit wird die Polizei an Schwerdonnerstag in Mülheim-Kärlich einen Raum im Rathaus besetzen, um eine Anlaufstelle für die Bevölkerung anzubieten. In den Jahren zuvor sei der Raum schon genutzt worden, um bei vermissten Kindern zu helfen. Diesmal soll ein Beamter bis spät in die Nacht dort zu finden sein. Zudem werde man viel unterwegs sein, „um schnell eingreifen zu können“, so Neureuter. In den Straßen sollen die Beamten eine sichtbare Präsenz zeigen. Auch Zivilpolizisten werden im Einsatz sein.

    Die Polizeiinspektion Bendorf will ebenfalls mehr Präsenz zeigen. Herausragendes Ereignis im Dienstbezirk ist dort natürlich der Umzug in Weitersburg an Schwerdonnerstag, aber auch in Vallendar und Bendorf gibt es am Sonntag beziehungsweise Montag größere Umzüge. „Karneval soll ganz normal laufen“, sagt Burkhard Traut, der Leiter der PI Bendorf, der mit „normal“ natürlich auch die üblichen alkoholbedingte Aussetzer einiger Narren meint. Aber eben auch nicht mehr, sprich: Ausschreitungen wie in Köln oder sogar terroristische Anschläge.

    „Wir haben keine Erkenntnisse, dass bei uns etwas passieren könnte“, so Traut. Um der Verunsicherung der Bevölkerung entgegenzuwirken, hat auch die Polizei Bendorf vor dem Zug in Weitersburg reagiert. „Wir haben personell aufgestockt, um sicher zu gehen, dass da Ruhe ist.“

     

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