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  • Schwerdonnerstag: In Mülheim hatte Polizei viel zu tun - Ruhiger Abend in Weitersburg

    Weitersburg/Mülheim-Kärlich. So unterschiedlich können Polizeieinsätze an Schwerdonnerstag laufen: Während die Polizei in Mülheim-Kärlich deutlich mehr Delikte als im Vorjahr registrierte, erlebten die Beamten in Weitersburg einen ruhigen Abend.

    Einen Schwerdonnerstag der ruhigeren Art erlebten Polizei und DRK-Einsatzkräfte an Schwerdonnerstag in Weitersburg. Aggressive Auseinandersetzungen kamen eher selten vor. Etwas mehr zu tun hatte die Polizei da schon in Mülheim-Kärlich.
    Einen Schwerdonnerstag der ruhigeren Art erlebten Polizei und DRK-Einsatzkräfte an Schwerdonnerstag in Weitersburg. Aggressive Auseinandersetzungen kamen eher selten vor. Etwas mehr zu tun hatte die Polizei da schon in Mülheim-Kärlich.
    Foto: Christoph Bröder

    Von unserem Redakteur
    Volker Schmidt

    Der wohl spektakulärste Fall spielte sich aber wahrscheinlich dennoch in Weitersburg ab. Dort ging den Beamten nämlich ein per Haftbefehl gesuchter Mann ins Netz. „Ein zufälliger Fund“, freute sich der PI-Leiter Burkhard Traut. Der Mann sei den Polizisten auf der Straße begegnet, worauf diese direkt zugriffen und den bis dahin Gesuchten anschließend in die Justizvollzugsanstalt brachten.

    Ansonsten gab es für die Polizei wenig zu tun. Traut macht dafür auch das schlechte Wetter verantwortlich, denn die Feiern hätten sich somit schnell von der Straße in die Kneipe verlagert. Einen Mann habe man wegen Körperverletzung des Platzes verwiesen. Gegen diesen wurde auch eine Strafanzeige gestellt. Eine Schlägerei zwischen fünf oder sechs Personen habe sich schon aufgelöst gehabt, als die Polizisten eintrafen. Verletzte gab es dabei nicht.

    Das Glasverbot habe sich bewährt und sei weitgehend eingehalten worden, so Traut. Zwar gebe es immer wieder Jugendliche, die abseits Flaschen bunkern würden. Das habe sich aber diesmal in Grenzen gehalten. Das weniger Scherben auch weniger Verletzte bedeuten, hat sich auch diesmal gezeigt. „Im Vergleich zu den Jahren, in denen wir noch kein Glasverbot hatten, ist das deutlich besser geworden“, so Traut.

    Ein Glasverbot gibt es auch in Mülheim-Kärlich. Dort hat man ähnlich gute Erfahrungen gemacht wie in Weitersburg. Der Besuch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer und der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner in Mülheim sei ebenfalls reibungslos gelaufen, informierte der Leiter der PI Andernach, Björn Neureuter.

    Das Problem in diesem Jahr waren eher gewalttätige Auseinandersetzungen. 16 Anzeigen wegen Körperverletzung wurden gestellt, 17 Personen des Platzes verwiesen, zwei in Gewahrsam genommen, zwei leisteten Widerstand gegen die Staatsgewalt, so Neureuter. „Wir hatten aber keine schwereren Verletzungen.“ Auch wenn die Zahl der Delikte „deutlich höher“ ist als im vergangenen Jahr, betont Neureuter: „Im langjährigen Vergleich ist das insgesamt weniger geworden.“ Die Tatmotive seien fast in jedem Fall die gleichen: überhöhter Alkoholkonsum, der zu erhöhter Aggressivität führt.

    Trotz der fehlenden Veranstaltung in der Rheinlandhalle hätten sich viele Jugendliche zunächst auf dem Château-Renault-Platz aufgehalten, weshalb die Polizei auch dort viel Präsenz zeigte. Später verlagerte sich das Geschehen dann aber in Richtung Stadtkern.

    Drei Anzeigen wurden auch wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage gestellt. Dabei handelt es sich um Fälle, bei denen Männer Frauen gegenüber etwas zu aufdringlich geworden sind. Die Vorfälle seien aber, das betont Neureuter ausdrücklich, in keiner Weise mit denen in der Kölner Silvesternacht zu vergleichen.

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