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  • KoblenzSauber: Beteiligung der Koblenzer am Dreck-weg-Tag steigt

    Bürgerschaftliches Engagement in seiner reinsten Form – und das auch noch mit steigender Beteiligung: Rund 3800 Frauen, Männer und Kinder haben sich am „Dreck-weg-Tag“ beteiligt - 800 mehr als im Vorjahr.

    Im ehrenamtlichen Einsatz für eine saubere Stadt: Trotz Nieselregens beteiligten sich, wie hier in Kesselheim, am Samstag sehr viele Bürger an der Aktion „Dreck-weg-Tag“.
    Im ehrenamtlichen Einsatz für eine saubere Stadt: Trotz Nieselregens beteiligten sich, wie hier in Kesselheim, am Samstag sehr viele Bürger an der Aktion „Dreck-weg-Tag“.
    Foto: Peter Karges

    Von unserem Mitarbeiter Peter Karges

    Doch dass es einen solchen Tag überhaupt braucht, stimmt manchen nachdenklich, angesichts des vielen Mülls in der Landschaft.

    Die meisten ehrenamtlichen Helfer sammelten den achtlos in die Landschaft geschmissenen Unrat am Samstag auf. „Schulen und Kindergärten haben sich allerdings bereits in der vergangenen Woche an der Aktion beteiligt oder werden in den kommenden Tagen noch losziehen, um Müll aufzusammeln“, berichtet Edgar Mannheim, Leiter des Kommunalen Servicebetriebs Koblenz. Der Betrieb ist für die Entsorgung des Abfalls in der Stadt zuständig. Baudezernent Bert Flöck würdigte das ehrenamtliche Engagement der vielen Freiwilligen: „Dies ist ein Beispiel dafür, dass der Gemeinschaftssinn in Koblenz funktioniert.“

    Leider funktioniert der Gemeinschaftssinn allerdings nicht bei allen Koblenzern, wie der „Dreck-weg-Tag“ gleichfalls belegte. Denn mit fast 250 Kubikmetern blieb die Abfallmenge, die in Koblenz an Wegesrändern, in und unter Büschen, auf Wiesen und Straßen aufgehoben wurde, ähnlich hoch wie in den Vorjahren. „Die Abfallmenge verharrt auf einem Niveau“, konstatiert Edgar Mannheim. Und dabei war es keineswegs nur das achtlos weggeworfene Verpackungsmaterial, das die fleißigen Helfer aufsammelten. „Es ist sehr traurig, dass wir immer noch Elektroschrott finden, der einfach am nächsten Feldweg in die Landschaft geworfen wird. Denn diese Altgeräte können kostenlos bei uns abgegeben werden“, beklagt Barbara Müller vom Servicebetrieb. Annahmestelle für alte Elektrogeräte, Sperrmüll, Renovierungsabfälle und Bauschutt ist der Werkstoffhof in der Fritz-Ludwig-Straße 6. Schadstoffe, wie zum Beispiel alte Farbeimer, können Koblenzer Bürger hingegen in der Schadstoffsammelstelle, Schlachthofstraße 2 bis 12, abgeben. Die Öffnungszeiten sind in beiden Annahmestellen montags bis freitags von 7 bis 17.45 Uhr und samstags von 9 bis 12.45 Uhr.

    Bei allem Ärger über illegal abgelagerte Schadstoffe, gibt es aber auch positive Beispiele. So findet man kaum noch Batterien, seitdem der Einzelhandel eine Rücknahme organisiert habe, sagt Bärbel Müller. Unter den 90 Gruppen, die sich an der Aktion „Dreck-weg-Tag“ beteiligten, waren 32 Kindergärten oder Schulen. Weitere Gruppen waren unter anderem Sport-, Kirmes,- Karnevals- und Heimatvereine, Religionsgemeinschaften, die Pfadfinder oder Kleingärtner.

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