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    WeißenthurmRheinuferprojekt in Weißenthurm ist Finale für "Soziale Stadt"

    Mit der Neugestaltung des Rheinufers sollen die Maßnahmen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" in Weißenthurm abgeschlossen werden. Rund 1 Million Euro sind dafür im Haushalt vorgesehen, ein Drittel muss die Stadt selbst aufbringen.

    Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für die Neugestaltung des Rheinufers in Weißenthurm beginnen. Mit dem rund 1 Million Euro teuren Projekt sollen die Maßnahmen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" abgeschlossen werden.
    Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für die Neugestaltung des Rheinufers in Weißenthurm beginnen. Mit dem rund 1 Million Euro teuren Projekt sollen die Maßnahmen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" abgeschlossen werden.
    Foto: Damian Morcinek

    Von unserer Mitarbeiterin Katharina Demleitner

    Mit der Neugestaltung des Rheinufers sollen die Maßnahmen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" in Weißenthurm abgeschlossen werden. Rund 1 Million Euro sind dafür im Haushalt vorgesehen, ein Drittel muss die Stadt selbst aufbringen. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten beginnen - nicht ohne dass im Vorfeld die Bevölkerung umfassend informiert wird. Denn möglicherweise müssen für die geplante Anlage bestehende Platanen gefällt werden, wogegen sich bereits Widerstand regte (die RZ berichtete). Gleichzeitig werden zahlreiche Aktionen und Projekte des Quartiersmanagements auch 2014 fortgesetzt werden.

    Die Sanierung des Weißenthurmer Stadtkernes ist abgeschlossen. Im vergangenen Jahr wurden als einstweilen letzte Maßnahme die Gassen Richtung Rhein mit einem neuen Belag versehen und "ansprechend hergerichtet", wie Stadtbürgermeister Gerd Heim findet. Dabei finden sich auch symbolische Anklänge an Weißenthurms Ursprünge, etwa in Wasserrinnen, die auf den Verlauf offene Wasserleitungen in frühester Zeit hinweisen. Jetzt hat der Rat die Planungen für die Gestaltung des Rheinufers abgeschlossen. "Wenn diese Planungen von der zuständigen Behörde genehmigt worden sind, werden wir detailliert erklären, was wir vorhaben", betont der Verwaltungschef und ergänzt: "Nacht- und Nebelaktionen wird es sicher keine geben". Genehmigt hat der Stadtrat für die Maßnahme 1 Million Euro. 750 000 Euro fließen aus dem Städtebau-Förderprogramm "Soziale Stadt", mit dem Bund und Land insbesondere die Erneuerung von Innenstädten, und die Aufwertung von Problemgebieten unterstützt. Noch einmal annehmen will sich der Rat der leer stehenden Häuser zwischen Kirche und Kettiger Straße und mit der ADD klären, welche Nutzung denkbar wäre.

    Auch in Weißenthurm werden die baulichen Maßnahmen von zahlreichen Projekten und Aktionen unter der Federführung des Quartiersmanagements begleitet. Seit 2008 gibt es eine Stadtviertel-Beauftragte, die die Bewohner des Sanierungsgebietes sozialpädagogisch betreut und Jugend- und Seniorenarbeit leistet. "Viele schon etablierte Projekte führen wir 2014 weiter", sagt die derzeitige Quartiersmanagerin Katharina Hartmann. So soll es im Frühjahr und im Herbst wieder eine Frauenbörse geben, bei der Weißenthurmerinnen nicht nur Mode, Schuhe, Taschen und Accessoires, sondern auch Bücher und vieles andere in der Stadthalle an die Frau bringen können. Erneut angeboten wird auch das abwechslungsreiche Straßenspiele-Programm für Kinder und Jugendliche in den Osterferien. Und das Nachbarschaftsfest, in dessen Rahmen auf Straßen und Hinterhöfen im September gemeinsam gefeiert wird, hat schon seit 2011 einen festen Platz im Veranstaltungskalender.

    Geplant ist für dieses Jahr zudem eine Neuauflage des Jugendforums. Bereits vor vier Jahren hatten Jugendliche ihre Vorstellungen geäußert. Ergebnis war die Erhöhung der Netze am Cage Soccer vor dem Haus der Begegnung und die Umgestaltung des Platzes vor dem Jugendtreff. "Jetzt wollen wir erneut wissen, wie sich Jugendliche ihre Stadt wünschen und hoffen, dass sich daraus Projekte ergeben", erklärt die Sozialpäda- gogin.

    Überdacht werden sollen auch die drei Arbeitsgruppen zu Kinder- und Jugendarbeit, Infrastruktur und Integration: "Vielleicht sind die drei Schwerpunkte gar nicht mehr aktuell oder müssen neu belebt werden", erklärt Katharina Hartmann, die sich auch eine neue Zukunftswerkstatt, aus der ursprünglich die AGs hervorgegangen sind, vorstellen kann. Ziel der Quartiersmanagerin ist, bis zum Auslaufen des Projektes Ende 2015 Maßnahmen so etabliert zu haben, dass sie auch ohne die Stadtviertel-Beauftragte weiter laufen können.

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