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    KoblenzNeuer Betreiber: Fähre nach Ehrenbreitstein fährt bald wieder

    Übergangslösung fürs lange Osterwochenende, Dauerbetrieb ab 1. Mai: So in etwa lassen sich die kurzfristigen Planungen für die Fähre von Ehrenbreitstein zu Alt- und Innenstadt zusammenfassen. Und es gibt einen neuen Betreiber - das Familienunternehmen Gilles mit Stammsitz in der Nachbarstadt Vallendar.

    Sie setzen auf die Fähre (von links): Herbert Bocklet, Marion Mühlbauer, Margarete Cipolla, Stephan Pauly, Dennis und Guido Gilles.
    Sie setzen auf die Fähre (von links): Herbert Bocklet, Marion Mühlbauer, Margarete Cipolla, Stephan Pauly, Dennis und Guido Gilles.
    Foto: Reinhard Kallenbach

    Mit der geräuschlosen Übergabe des Fährbetriebs an Dennis, Guido und Werner Gilles geht auch eine Hängepartie zu Ende. Denn der bisherige Betreiber hatte schon länger daran gedacht, nicht mehr weiterzumachen. Gesundheitliche Gründe zwangen ihn, den Fährbetrieb nach Karneval einzustellen. Die Weichen für die Übergabe hatte er allerdings schon früher gestellt. Im Januar wurde es dann konkret, die Verhandlungen mit der Familie Gilles wurden aufgenommen. "Wir hatten nur 14 Tage Zeit, um uns zu entscheiden", erklärte Werner Gilles beim Pressegespräch auf der MS Königsbacher am Mittwoch. Die knappe Frist reichte jedoch, um die Bücher zu prüfen und sich vom technischen Zustand des Fährschiffs "Schängel" zu überzeugen. Dies wird derzeit in Vallendar generalüberholt. "Wir können vieles selbst machen", betonte Dennis Gilles, der Teil einer Mechanikerfamilie ist. Am Osterwochenende wird das bekannte Schiff allerdings noch nicht zur Verfügung stehen.

    Im Fährbetrieb wird Gilles zunächst die deutlich kleinere "Cäcilia" einsetzen. Die bekannte Fähre "Schängel" wird dann mit dem Beginn des Regelbetriebs am 1. Mai ihre Fahrt aufnehmen.

    Die neuen Betreiber wollen in den Kernzeiten von 8.30 bis 18.30 Uhr fahren - und das an sieben Tagen der Woche. Der bisherige Ruhetag (Montag) entfällt. Die Familie Gilles will zunächst Erfahrungswerte sammeln, es ist durchaus möglich, dass die Fahrzeiten noch leicht erweitert werden. Eines steht bereits fest: Die Fähre wird weiterhin in den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) eingebunden sein. Dessen Geschäftsführer Stephan Pauly wies darauf hin, dass sich die Zusammenarbeit bereits seit acht Jahren bewährt. Jetzt geht er davon aus, dass die Fähre Entwicklungspotenzial hat, weil Anfang des kommenden Jahres die Sanierung der Pfaffendorfer Brücke beginnt und so mancher deshalb vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen dürfte. Dazu kommt die wichtige Funktion als Bindeglied zum Linienbetrieb der Köln-Düsseldorfer, was vor allem für Besucher der Jugendherberge interessant ist.

    Auch die Ratsmitglieder Marion Mühlbauer (SPD) und Herbert Bocklet (CDU) zeigten sich optimistisch und hoffen nun, dass die erweiterten Fahrzeiten gut angenommen werden. ka

    Koblenz
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