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  • Nacht der Technik:  HwK beleuchtet Zusammenspiel von Wissenschaft und Handwerk

    Koblenz. Wissenschaft und angewandte Forschung spannend und verständlich für Jung und Alt aufgearbeitet: Das ist die "Nacht der Technik", zu der die Handwerkskammer (HwK) Koblenz am Samstag, 5. November, zum elften Mal in ihre Berufsbildungszentren in der August-Horch-Straße einlädt.

    Foto: Archiv Reinhard Kallenbach

    Erwartet werden rund 10.000 Besucher. Traditionell wird das Thema des Wissenschaftsjahres des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aufgegriffen, das 2016 unter dem Motto "Meere und Ozeane" steht.

    Explodierende Fußbälle, Blicke in ferne Galaxien und auf den Meeresgrund, Schweißen unter Wasser, Rennwagen, die dank Unterdruck kopfüber an der Decke fahren könnten, Fußball spielende Roboter, der Nachweis von Gravitationswellen, Aliens im Rhein oder Geschichten von Piraten, Titanic & Co.: Das Programm verspricht mit seinen 75 Veranstaltungspunkten Abwechslung.

    Die Großveranstaltung bei der HwK Koblenz in den drei Zentren im Koblenzer Industriegebiet Rheinhafen lädt auch zu einer Zeitreise ein: Zunächst werden historische Oldtimer auf zwei und vier Rädern präsentiert, dann folgen der aktuelle Stand von Bearbeitungs- und Fertigungsverfahren und die Entwicklung künftiger Technologien.

    Mehr als 100 Aussteller beteiligen sich an der "Nacht der Technik". In das Programm bringen sich natürlich wider Publikumslieblinge wie die Wissenschafts-Comedy-Gruppe "Die Physikanten" ein, die vier Mal mit spektakulären Experimenten und verblüffenden Effekten auftreten werden. Wissenschaftler berichten in Vorträgen über ihre Arbeit in der Weltraumforschung, Experten aus Handwerk und Forschung über künftige Energieversorgungssysteme oder selbstfahrende Autos.

    Lässt sich Glas mit dem Laser bearbeiten, ist Schweißen unter Wasser möglich oder lässt sich mit Trinkwasser zentimeterdicker Panzerstahl zerschneiden? Auf solche und viele andere Fragen gibt die "Nacht der Technik" Antworten in Theorie und Praxis. Hier wird nicht nur erklärt, sondern auf den Knopf gedrückt und gezeigt, wie es technisch funktioniert. So kann man im Cockpit eines Düsenjets Platz nehmen oder zuschauen, was ein Laserstrahl künstlerisch und technisch alles zaubern kann.

    Ein Sonderschwerpunkt der Techniknacht wird das Thema Robotik sein. In diesem Bereich sind Zukunftsvisionen längst Realität: Manche Roboter spielen Fußball, andere stehen in Fabriken am Fließband, wieder andere ersetzen uns bei Aufgaben, die wir selbst nicht erfüllen können oder wollen. Sie forschen auf fernen Planeten, arbeiten bei tödlicher Strahlung oder in Meerestiefen mit Extremdrücken. Sie treffen eigenständige Entscheidungen, kommunizieren miteinander und nutzen Strategien aus der Natur.

    In der "Nacht der Technik" können Besucher auch die Internationale Raumstation ISS kennenlernen. 2018 wird der deutsche Astronaut Alexander Gerst als Kommandant auf die ISS zurückkehren. Volker Schmid, ISS-Fachgruppenleiter des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt und Projektleiter der Mission, berichtet über die bisherigen Erfolge und Ergebnisse. Beim Ausblick auf 2018 wird er darstellen, welche Experimente in der Umlaufbahn unseres Planten anstehen und wie der Griff nach den Sternen weitergeht.

    Mehr Infos unter www.nachtdertechnik.de

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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