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  • KoblenzKritik an hohen Kosten: Wird die Rhein-Mosel-Halle billiger für Vereine?

    Eine Veranstaltung in der Rhein-Mosel-Halle zu machen, ist für viele Vereine schlicht zu teuer – mit dem Effekt, dass manche in eine der benachbarten Städte ausweichen.

    Für 33 Millionen Euro wurde die Rhein-Mosel-Halle rundum erneuert – doch die Zahl der Gäste und der Veranstaltungen geht zurück. Zu teuer ist es gerade für Vereine und Abiturienten geworden, hier ihre Veranstaltungen zu machen. Mit neuen Mietpreisen will die Stadt gegensteuern.
    Für 33 Millionen Euro wurde die Rhein-Mosel-Halle rundum erneuert – doch die Zahl der Gäste und der Veranstaltungen geht zurück. Zu teuer ist es gerade für Vereine und Abiturienten geworden, hier ihre Veranstaltungen zu machen. Mit neuen Mietpreisen will die Stadt gegensteuern.
    Foto: Sascha Ditscher

    Auch die meisten Koblenzer Abiturienten veranstalten ihre Abibälle längst nicht mehr in ihrer Heimatstadt, sondern in Lahnstein, Bad Ems, Andernach oder anderen Gemeinden. Ein echtes Problem – gerade auch für Koblenz-Kongress, die Tochter der Koblenz-Touristik, die die städtische Halle vermarktet.

    „Es muss unbedingt verhindert werden, dass unsere Vereine aus Kostengründen mit ihren Veranstaltungen nach Lahnstein oder Vallendar abwandern“, betont denn auch die FBG im Stadtrat und beantragt, dass die Belegungsgebühren für die Rhein-Mosel-Halle den Bedürfnissen der Vereine angepasst werden sollen.

    Ein Problem ist nach Ansicht der Fraktion auch, dass bei vielen Veranstaltungen, etwa im Karneval, 600 bis 700 Besucher kommen, die Halle dann aber nur zu zwei Dritteln belegt ist. Und „mit diesen Besucherzahlen können die Vereine die Hallenkosten nicht schultern“, schildert die FBG.

    Die Stadt sieht das Problem ebenfalls – wohl auch, weil seit Längerem klar ist, wie schlecht die für viel Geld sanierte Rhein-Mosel-Halle insgesamt ausgelastet ist. Derzeit wird jedenfalls eine neue Mietpreisordnung erarbeitet, die bisherige galt seit 2010. In der neuen Mietpreisordnung, kündigt die Stadt an, werden auch die Sonderkonditionen für Vereine überarbeitet, seit 2014 gibt es bereits spezielle Tarife für Koblenzer Vereine und Institutionen. Und auch für Abibälle soll es Sonderregelungen geben.

    Ziel der Stadt ist es, die Veranstaltungsflächen in der Rhein-Mosel-Halle, aber auch im Schloss und im Kulturbau „zu attraktiven und dabei wirtschaftlich vertretbaren Preisen“ anzubieten. Und auch die Nebenkosten werden laut Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig ein Thema sein, die für viele Veranstalter ebenfalls ein Problem sind.

    Damit will die Stadt Koblenz verhindern, dass immer mehr Veranstaltungen ins Umland abwandern. Und ein weiterer Konkurrent steht quasi schon in den Startlöchern: Die Stadt- und Kongresshalle Vallendar ist kurz vor der Fertigstellung, und laut FBG wird hier Vereinen ein attraktives Angebot gemacht.

    Das ganze Jahr über könnten sie in der Stadthalle in Vallendar kostenlos proben – unter der Voraussetzung, dass sie mindestens eine öffentliche Veranstaltung im Jahr in der Halle durchführen. Und da muss Koblenz mit der schönen, aber teuren Rhein-Mosel-Halle erst mal gegenhalten.

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

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