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  • Koblenz: Hans Helmut Bischof erhält Bundesverdienstkreuz

    Koblenz. Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ist der Vizepräsident des Oberlandesgerichts Koblenz a. D., Hans Helmut Bischof aus Koblenz, geehrt worden. Justizminister Herbert Mertin überreichte die Auszeichnung am Montagabend im Oberlandesgericht Koblenz im Rahmen einer Feierstunde. Die Auszeichnung wurde Bischof jüngst von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen. An den Feierlichkeiten nahmen unter anderem auch Oberbürgermeister Joachim Hofmann-Göttig sowie Landrat Alexander Saftig teil.

    Hans Helmut Bischof (rechst) nahm das Bundesverdienstkreuz bei einer Feierstunde aus den Händen von Justizminister Herbert Mertin entgegen.
    Hans Helmut Bischof (rechst) nahm das Bundesverdienstkreuz bei einer Feierstunde aus den Händen von Justizminister Herbert Mertin entgegen.

    "Sie engagieren sich seit vielen Jahren bis heute - praktisch Ihr gesamtes Berufsleben und darüber hinaus - in außerordentlicher Weise, insbesondere im Bereich der Aus- und Fortbildung wie auch der außergerichtlichen Streitschlichtung. Ich freue mich daher sehr, Ihnen heute diese hohe Auszeichnung des Bundes für Ihr herausragendes Engagement überreichen zu dürfen", sagte der Justizminister in seiner Laudatio und fügte an: "Unsere Zivilgesellschaft lebt von Menschen, die wie Sie zu besonderem ehrenamtlichen Einsatz bereit sind."

    Das Bundesverdienstkreuz am Bande wird als Zeichen der Anerkennung und Würdigung nur für besondere politische, wirtschaftlich-soziale oder geistige Leistungen für das Gemeinwohl verliehen. Die Ehrung von Hans Helmut Bischof erfolgt vor dem Hintergrund seiner langjährigen Verdienste, teilt das Justizministerium mit: Bischof wurde am 13. Mai 1935 in Krebsweiler geboren. Er studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten Mainz und Berlin. Nach dem Rechtsreferendariat trat er 1963 in den rheinland-pfälzischen Justizdienst ein, wo er zunächst als Richter am Landgericht Bad Kreuznach tätig war. Von 1972 bis 2000 war er Richter am Oberlandesgericht Koblenz, zuletzt Vizepräsident des Gerichts.

    Neben seinem Hauptamt war Bischof mehr als 35 Jahre lang in der Ausbildung der Rechtsreferendare des Landes engagiert, unter anderem als Leiter der zivilrechtlichen Arbeitsgemeinschaften. Zudem leitete er Einführungslehrgänge für neu eingestellte Richter und Staatsanwälte des Landes. Nach seiner Pensionierung absolvierte Bischof im Jahr 2002 eine zusätzliche Ausbildung zum Mediator und stellt seitdem seine Fähigkeiten verschiedenen Institutionen zur Verfügung, etwa dem Verband der Baumediatoren, dem Schiedsgericht privates Baurecht oder den Landesschiedsämtern nach SGB V und SGB IX. Darüber hinaus ist er Autor zahlreicher Fachpublikationen. Ein besonderes Herzensanliegen war Hans Helmut Bischof dabei das "Koblenzer Handbuch des Entschädigungsrechts", in dem das Entschädigungsrecht für Verfolgte zur Zeit des Nationalsozialismus umfassend dargestellt wird.

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