40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Koblenz
  • » Kampfmittelräumdienst in Wolken im Einsatz: Entschärfung musste später beginnen
  • Kampfmittelräumdienst in Wolken im Einsatz: Entschärfung musste später beginnen

    Wolken. Vor keine großen Schwierigkeiten wurde der Kampfmittelräumdienst bei der Entschärfung der britischen Fliegerbombe bei Wolken gestellt (die RZ berichtete). Das jedenfalls erklärte Leiter Horst Lenz im Gespräch mit der RZ. Bei der Bombe handelte es sich um ein im Zweiten Weltkrieg häufiger genutztes Modell, "nix wirklich Besonderes", so Lenz. Trotzdem zog sich die Aktion in die Länge.

    Etwa 1,30 Meter lang war die Bombe, die man in der Nähe von Wolken fand und am Montagnachmittag entschärfte. Foto: Polizei
    Etwa 1,30 Meter lang war die Bombe, die man in der Nähe von Wolken fand und am Montagnachmittag entschärfte.
    Foto: Polizei

    Nämlich deshalb, weil man lange auf den angeforderten Polizeihubschrauber wartete. Dieser befand sich aber am Montag im Einsatz beim Brand im BASF-Werk in Ludwigshafen. Mit dem Hubschrauber habe man eigentlich die Gegend um den Fundort der Fünf-Zentner-Bombe abfliegen wollen, berichtete Lenz. Da der Hubschrauber aber auf sich warten ließ, entschied man sich schließlich, die Gegend zu Fuß abzusuchen, um sicher zu gehen, dass sich im Umkreis von 500 Metern um die Bombe keine Person mehr aufhält. Erst um 17.40 Uhr begannen die Spezialisten mit der Entschärfung.

    Der benötigte Sicherheitsabstand errechnet sich im Übrigen aus dem Gewicht der Bombe, erklärte Horst Lenz - pro Zentner 100 Meter. Im Gegensatz zu den jüngsten Bombenfunden in Koblenz, hatte man das Glück, dass es im Umkreis von 500 Metern keine Wohnbebauung gab. "Da haben noch 200 Meter bis Wolken gefehlt", sagte Andreas Wich-Glasen, der Leiter der zuständigen Polizeiwache Brodenbach. Zudem habe die etwa 1,30 Meter lange und 20 Zentimeter dicke Bombe am Ansatz des Langentalbachs in einer Art Trichter gelegen, was ebenfalls günstig gewesen sei.

    Der Finder der Bombe hatte sich übrigens bereits am vergangenen Freitag an den Kampfmittelräumdienst gewendet. Sein Verdacht stellte sich als richtig heraus, sodass man sich für eine Entschärfung am Montag entschied. Nachdem die Bombe entschärft wurde, brachte man sie auf das Gelände des Kampfmittelräumdienstes. Von dort aus wird sie bald mit einem Sammeltransport weggebracht, um entsorgt zu werden. Volker Schmidt

    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

    Mail

    epaper-startseite
    Rhein-Zeitung Koblenz bei Facebook
    Wetter
    Montag

    -2°C - 2°C
    Dienstag

    0°C - 3°C
    Mittwoch

    2°C - 5°C
    Donnerstag

    3°C - 8°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Bildergalerie: Fotos unserer Leser
    Kaiser Wilhelm und Seilbahngondel bei Sonnenuntergang. Die Aufnahme machte Thorsten Kolb aus Zirl im Spätsommer bei Sonnenuntergang an der B42 in Ehrenbreitstein.

    Mit der Kamera an Rhein und Mosel unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.

    Serie: Koblenzer Stadtgeschichte
    Koblenzer Stadt-Geschichten

    Redakteur Reinhard Kallenbach greift historische Begebenheiten der Stadt auf

    Anzeige