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  • Kaimauerumbau in Bendorf: Förderung ist noch nicht in Sicht

    Bendorf. Vor mehr als drei Jahren konnte die senkrecht abfallende Kaimauer im rund 430 Meter langen Nordabschnitt des Bendorfer Hafens in Betrieb genommen werden - wie wichtig diese für den Güterumschlag für die Stadt und die im Hafen ansässigen Betriebe ist, wurde seitdem zigfach unter Beweis gestellt. Bereits damals wurde der Hafen als "fit für die Zukunft" bezeichnet, doch dieser Zustand soll noch einmal verbessert werden: mit dem geplanten Ausbau der restlichen rund 300 Meter der schräg abfallenden Kaimauer.

    An der 300 Meter langen und schräg abfallenden Kaimauer im südlichen Bereich des Bendorfer Hafens können Schiffe nicht direkt anlegen. Das Be- und Entladen wird dadurch erschwert. Derzeit arbeitet die Stadt daran, dass die Mauer saniert wird und sich die Situation künftig verbessert.
    An der 300 Meter langen und schräg abfallenden Kaimauer im südlichen Bereich des Bendorfer Hafens können Schiffe nicht direkt anlegen. Das Be- und Entladen wird dadurch erschwert. Derzeit arbeitet die Stadt daran, dass die Mauer saniert wird und sich die Situation künftig verbessert.
    Foto: Sascha Ditscher

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

    In seiner jüngsten Sitzung hatte der Stadtrat zumindest seine Zustimmung zur Weiterführung der Planung für eine neue Kaimauer im oberen Bereich des Hafens bis zum Abschluss des Planfeststellungsverfahrens erteilt. Insgesamt 6,5 Millionen Euro hatte die erste Sanierung des Bendorfer Hafens gekostet, durch die der nördliche Teil nun auch vor Hochwasser geschützt ist. Damals hatte das Land mehr als 70 Prozent der förderfähigen Investitionen mit 3,5 Millionen Euro bezuschusst. Wie es um eine mögliche Förderung der geplanten Sanierung der restlichen Kaimauer steht ist derzeit noch unklar. Nach Angaben der Stadtverwaltung hat die Rheinhafen Bendorf GmbH bereits mehrere Fördermöglichkeiten geprüft, bislang jedoch ohne ein positives Ergebnis. Neben der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG), die die Maßnahme laut Stadt positiv sieht und bereits die Kosten der Vorplanung bezuschusst hat, gebe es auch noch ein mögliches Förderprogramm der Europäischen Union. Ob die Kaimauer im Bendorfer Hafen aufgenommen wird, kann die Stadtverwaltung derzeit nicht beantworten.

    Sollte jedoch eine EU-Förderung möglich sein, müsse mit der Sanierung relativ kurzfristig begonnen werden, heißt es in den Stadtratsunterlagen. Daher müsse die Planung bis zur Genehmigungsplanung, einschließlich des erforderlichen Planfeststellungsverfahrens, fortgeführt werden. Sollte jedoch die Situation eintreten, dass das Planfeststellungsverfahren erfolgreich abgeschlossen wird und bis dahin mit Ausnahme der WFG-Unterstützung keine Zuschüsse für die Sanierung zu erwarten sind, müsse über das weitere Vorgehen sowohl im Aufsichtsrat der Rheinhafen Bendorf GmbH als auch im Stadtrat noch einmal beraten werden. Mitte 2013 hatte der Rat seine Zustimmung zur Kaimauersanierung unter der Bedingung gegeben, dass die Maßnahme gefördert wird und dass nach Abschluss der Sanierung weiterhin eine jährliche Gewinnausschüttung in Höhe von 125 000 Euro erfolgen kann.

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