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    KoblenzHistorienspiele auf der Festung: Zeitreise durch 3000 wilde Jahre

    An Christi Himmelfahrt sowie am darauf folgenden Wochenende wird die Festung Ehrenbreitstein wieder zur Startrampe für Zeitreisende: Bei den Historienspielen können die Besucher an drei Tagen in längst vergangene Epochen eintauchen.

    Gaukler gehören natürlich dazu, wenn sich nächste Woche auf der Festung Ehrenbreitstein bei den Historienspielen Darsteller treffen, die 3000 Jahre Geschichte lebendig werden lassen.
    Gaukler gehören natürlich dazu, wenn sich nächste Woche auf der Festung Ehrenbreitstein bei den Historienspielen Darsteller treffen, die 3000 Jahre Geschichte lebendig werden lassen.
    Foto: GDKE/Pfeuffer

    Koblenz - An Christi Himmelfahrt sowie am darauf folgenden Wochenende wird die Festung Ehrenbreitstein wieder zur Startrampe für Zeitreisende: Bei den Historienspielen können die Besucher an drei Tagen in längst vergangene Epochen eintauchen.

    Mehr als 500 Teilnehmer wollen Jung und Alt ein unvergessliches Erlebnis bescheren, kündigen die Veranstalter von der Gesellschaft für Burgenmarketing und der Generaldirektion Kulturelles Erbe an. Das komplette Programm wird diesmal - im Rahmen des RZ-Open-Air-Sommers auf der Festung - ab Donnerstag, 9. Mai, 10 Uhr geboten. Am Freitag ist dann Pause, bevor es am Wochenende 10./11. Mai noch einmal in die Vollen geht.

    3000 Jahre Geschichte werden in allen Festungsteilen aufwendig inszeniert. Die Zeitenwanderung beginnt in einem großen keltischen Handwerkerdorf. Dort wird frühe Geschichte erlebbar, wenn etwa altes Handwerk, die Herstellung von Waffen und viele Spiele für Kinder vorgestellt werden.

    Für einen Höhepunkt soll die 40-köpfige Legio Rapax sorgen, die aus ganz Europa zusammen nach Koblenz kommt. Neben einem begehbaren römischen Heerlager finden eine Modenschau und spektakuläre Kampfvorführungen statt. Dabei kommt ein "Scorpio" zum Einsatz, eine Art Riesen-Armbrust, die bis zu 200 Meter weit schießen kann. Im Mittelpunkt steht der "Samartische Reiter", sozusagen der Prototyp des mittelalterlichen Ritters, der gepanzert und mit einer Lanze bewaffnet zeigt, warum er im gesamten römischen Reich gefürchtet war.

    Die Ära der Ritter wird mit einem mittelalterlichen Markt und einem großen Heerlager dargestellt. Dabei unterhalten die Musiker von A la Via, Capud Draconis und den Streunern die Besucher. Dr. Bombastus stellt die modernsten Errungenschaften der mittelalterlichen Medizin vor, und die Gaukler von Jomamakü sorgen für viel gute Laune.

    Erstmals bei den Historienspielen wird auch die Renaissance auf dem Oberen Schlosshof dargestellt, die Gruppe Masseny unterhält mit Tänzen und Fechtvorführungen. In die frühe Neuzeit entführen dann die preußischen Kanoniere, die dreimal pro Tag ihre Kanonen abfeuern. Ein besonderer Höhepunkt für die kleinen Besucher ist die große Kinderaktionsfläche auf dem Ravelin. Dort gibt es von der Kinderschmiede über den Strohspielplatz bis zur Märchenerzählerin viele Mitmachaktionen. Mutige kleine Kämpfer können sich dazu einer Schlacht der Kinder gegen die Ritter stellen - "ein ungefährliches aber wildes Gefecht mit hohem Spaßfaktor", versprechen die Veranstalter.

    Die Infos:

    Die Öffnungszeiten: Donnerstag, 9. Mai, 10 bis 19 Uhr; Samstag, 11. Mai, 10 bis 23 Uhr; Sonntag, 12. Mai, 10 bis 19 Uhr.
    Die Eintrittspreise: Für das Kombiticket (Seilbahn und Historienspiele) zahlen Erwachsene 18 Euro, Kinder und Jugendliche 9,50 Euro. Für Gruppen gelten ermäßigte Preise. Familien zahlen 42 Euro, Kinder unter sechs Jahren oder Schwertmaß haben freien Eintritt. Ohne Seilbahnticket zahlen Erwachsene 12 Euro, Kinder und Jugendliche 7 Euro, Familien 28 Euro. An allen drei Veranstaltungstagen ist die Festung nur im Rahmen der Historienspiele zugänglich.
    Die Parkplätze: Auf dem Gelände der Fritsch-Kaserne kann geparkt werden, Busse bringen die Besucher zur Festung – beides ist kostenfrei.

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