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    KoblenzGülser Grundschule platzt aus allen Nähten: Anbau wird geplant

    Sie ist erst gut drei Jahre alt, aber schon jetzt platzt sie schier aus allen Nähten: Für die Grundschule Güls wird ein Anbau geplant.

    Auf dem Platz hinter der Schule steht derzeit der Container – eine Notlösung, aber eine gute, finden Schüler, Lehrer und Eltern. Foto: Doris Schneider
    Auf dem Platz hinter der Schule steht derzeit der Container – eine Notlösung, aber eine gute, finden Schüler, Lehrer und Eltern.
    Foto: Doris Schneider

    Von unserer Redakteurin Doris Schneider

    Im Moment sorgt ein Klassenraum-Container auf dem Kleinspielfeld hinter der Schule dafür, dass die gröbste Raumnot gelindert ist. Zwar ist das ein Provisorium – aber alle sind froh darüber: Der Raum ist ein richtiger Klassenraum, finden Kinder und Lehrer, und auch die Eltern sind zufrieden, berichtet Schulleiter Peter Degen.

    Wie kann es sein, dass der Neubau schon jetzt wieder zu klein ist? „Seit Planung der Schule wurde die Klassenmesszahl von 30 Schülern auf 24 gesenkt“, erklärt Stadt-Pressesprecher Thomas Knaak auf Anfrage der Rhein-Zeitung. Das heißt, früher wurden erst bei 61 Schülern in einer Stufe drei Klassen gebildet, heute bereits bei 49. Und die sind im Moment in der vierten Klassenstufe erreicht, sodass nach langem Überlegen nach den Sommerferien die ehemals zwei dritten Klassen auf drei aufgeteilt wurden, so der Schulleiter. Durch Zuzug ins Neubaugebiet und durch einige Flüchtlingskinder in Güls waren die Schülerzahlen so hoch geworden, dass die Klassen einfach zu groß wurden, um den individuellen Ansprüchen genügen zu können.

    Doch diese Lösung schuf nun wiederum eigene Probleme. Denn die Schule hat nur acht Klassenräume. Die hinzukommende Klasse musste also zwischen Sommer- und Herbstferien in einem Raum untergebracht werden, der eigentlich für die Betreuung genutzt wird. Dass gleichzeitig immer mehr Kinder am Ganztagsangebot der Schule teilnehmen, ist zwar an sich ein positives Zeichen, macht die Situation räumlich gesehen aber nicht einfacher – zumal die Schule bei der Planung des Gebäudes noch keine Ganztagsschule war.

    Entsprechend muss hier in Sachen Essensausgabe und Ruheraum improvisiert werden. „Wir finden immer kreative Lösungen“, sagt Peter Degen lächelnd. „und wir wollen nicht jammern, immerhin sind wir in einem schönen, neuen Gebäude.“

    Der Container, der seit den Herbstferien zur Verfügung steht, wird wohl nur eine Übergangslösung sein. Auf dem Gelände Richtung Sporthalle soll die Schule einen Anbau bekommen, der im Haushaltsentwurf für 2017 schon aufgelistet ist. Hier sollen zum einen weitere Klassenräume entstehen, um gewappnet zu sein, wenn eventuell alle Klassenstufen dreizügig würden – die Schülerprognosen der kommunalen Statistikstelle bestätigen eine stabile Schülerzahl in den kommenden Jahren. Und: Für die Ganztagsschule soll eine Mensa mit einer Küche geschaffen werden, außerdem Spielmöglichkeiten und ein Ruheraum, so die Informationen aus dem Schulverwaltungsamt. Genaue Planungen stehen noch aus.

    Koblenz
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