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  • Leben Neue Bauten am Weitersburger Weg verändern Vallendarer Ortsbild - Architekt im Gespräch mit der RZ

    Grandioser Ausblick gefällig? Exklusive Wohngebäude in Vallendar sind heiß begehrt

    Vallendar. Prägten einst stattliche Villen die Hänge über dem nordwestlichen Ortseingang von Vallendar, so thronen dort künftig moderne und exklusive Wohnhäuser und Bürogebäude. Interessenten gibt es bereits einige.

    Verantwortlich für die Planung zeichnet der Vallendarer Architekt Guido Fries. Er selbst steht der Investorengruppen zweier gläserner Häuser mit Eigentumswohnungen vor, in zwei weitere Gebäude mit Mietwohnungen investiert die Koblenzer Immobilienfirma Cobau.

    Allein in diese vier Mehrfamilienhäuser fließt eine Gesamtinvestitionssumme von rund 8 Millionen Euro. Eine Investition, die sich offenbar lohnt, denn wie Guido Fries im Gespräch mit unserer Zeitung betont, ist die Nachfrage groß – insbesondere nach hochwertigen Immobilien. Der Bau der beiden zur Rheinfront hin vollverglasten Gebäude im Weitersburger Weg ist bereits weit vorangeschritten. Spätestens im August sollen die fünf und sechs Eigentumswohnungen zählenden Gebäude, die im Garten der Villa Hentzen entstehen, bezugsfertig sein. Im Innern finden sich 105 Quadratmeter große 3-ZKB-Wohnungen sowie jeweils ein 126 Quadratmeter großes Penthouse mit 60 Quadratmeter großer Dachterrasse. „Die Leute im Penthouse werden sich vorkommen wie in einem Raumschiff – einfach irre“, freut sich Fries und betont, dass so gut wie alle Wohnungen bereits neue Eigentümer haben. Übrigens überwiegend Vallendarer. „Es ist der Trend zu erkennen, dass sich Menschen aus der Vallendarer Gartenstadt und vom Mallendarer Berg von ihren großen Häusern mit Garten trennen, aber auf den Ausblick nicht verzichten wollen“, sagt Fries, der auch gemerkt hat, dass es beispielsweise Interessenten aus dem Westerwald zu laut im Rheintal ist. „Die Leute waren oftmals abgeschreckt.“

    Zwischen 280.000 und 565.000 Euro kosten die transparenten Wohneinheiten. „Das sind für heutige Verhältnisse und für Vallendar hohe Preise. Aber bereits die Grundstückkosten waren nicht gering. Und ich bin hundertprozentig überzeugt, dass die Erwerber einen sehr guten Gegenwert bekommen“, betont der Architekt.

    Die beiden Cobau-Häuser mit jeweils sieben Mietwohnungen zwischen 65 und 135 Quadratmetern sollen innerhalb der nächsten zwei Jahre auf dem benachbarten Grundstück der Villa Hartmann entstehen. Aktuell laufen die Vorbereitungen, wie der Abriss der Villa auf Hochtouren.

    Komplettiert soll die Häuserreihe durch Fries’ eigenes neues Architekturbüro werden. Das vierstöckige, ebenfalls durch viel Glas geprägte Gebäude soll an der Stelle der Villa Hentzen entstehen. „Aktuell feilen wir noch an der Fassadentechnik. Es muss zukunftsweisend, aber nicht übertrieben sein“, sagt Fries. Vor knapp 15 Jahren hatte er als Mitinvestor den Büroturm am Vallendarer B 42-Kreisel entworfen, gebaut und schließlich bezogen. „Doch hier können wir nicht wachsen.“ 40 Mitarbeiter zählt sein Architekturbüro mittlerweile. Das neue Gebäude wird künftig Platz für noch mehr bieten. „Ich hatte mehrere Angebote ins Koblenzer Industriegebiet zu gehen. Aber Vallendar ist für mich ein idealer Standort. Innerhalb von zehn Minuten bin ich von hier aus überall dort, wo ich hin will“, erläutert Fries, der sich obendrein auf die „inspirierende Lage“ über Vallendar freut. Ab Sommer 2018 will er diesen Blick in die Weite dann auch seinen Mitarbeitern ermöglichen.

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

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