"Germany's Next Topmodel": Koblenzerinnen Céline und Serlina kugeln eine Runde weiter

Koblenz. Sie kugeln, sie fallen, sie langweilen leider auch ein bisschen – aber sie sind immer noch dabei: Die Koblenzer Topmodel-Kandidatinnen Céline und Serlina stöckeln zielsicher in Richtung Finale. Die Top 10 haben sie bereits hinter sich gelassen und sind jetzt – richtig! – Top 9.

Dabei hat vor allem Céline mit ihrem Image zu kämpfen: dem des Mäuschens. Im Interview-Training mit Bunte-Chefredakteurin Patricia Riekel fällt ihr auf die Frage, was sie denn besonders macht, tatsächlich ein: „Naja, ich bin eben was Besonderes!“ Hui, entfährt es da selbst dem zugeneigten Zuschauer. Doch Céline setzt noch einen drauf. Flugbegleiterin möchte sie werden, wenn es mit dem Modeln nicht klappt. Das geht natürlich gar nicht. Schließlich kann! Nur! Eine! Gemanys! Next! Topmodel! Werden! Und die darf bitteschön keinen Plan B in der Tasche haben, wie Model-Mentor Thomas Hayo nach dem Interview klarstellt. Céline findet das alles so traurig, dass sie weinen muss. Immerhin vor der Kamera, was gut ist, weil Drama immer gut ist für die Show.

Serlina – ohnehin die redegewandtere der beiden Koblenzerinnen – schlägt sich besser. Auch wenn Riekel die für ihre 67 Jahre außerordentlich straffen Gesichtszüge kurz entgleiten, als die 22-Jährige stolz berichtet, dass sie nach einem Auslandsaufenthalt als Barkeeperin arbeitet – mit Abitur!!! Auch bei der eigentlichen Herausforderung – einem Fotoshooting in einem riesigen Plastikball, der wohl wie eine Seifenblase aussehen soll und in einem Brunnen herumkugelt – zeigt sich Serlina („Ich habe früher getanzt!“) um einiges souveräner als Céline. Modelmama Heidi Klum holt für die Blondine sogar ihr Markenzeichen, das Plusquamperfekt, raus: „Du warst heute die Beste gewesen!“ jubelt sie nach dem obligatorischen Abschlusswalk, obwohl Serlina dabei sogar stürzt. Céline wirkt auf dem Laufsteg dagegen immer noch ein wenig angespannt, wackelt sich aber dann doch eine Runde weiter – fast 190.000 Céline-Fans bei Instagramm mag wohl selbst Heidi Klum nicht enttäuschen. Gehen muss dagegen Brenda. Die 23 Jahre alte Berlinerin mit den langen dunklen Haaren war den Juroren nicht wandlungsfähig genug.

ank