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    KoblenzFlohmarkt am Koblenzer Rheinufer: Art der Anmeldung verärgert Bürger

    Beliebt ist er, der städtische Flohmarkt, der zweimal im Jahr (mittlerweile wieder) am Koblenzer Rheinufer veranstaltet wird. Und das nicht nur bei Besuchern, sondern auch bei Verkäufern oder solchen, die es werden wollen. Das ist allerdings gar nicht immer so einfach, wie dieses Beispiel zeigt.

    Am Samstag war wieder Flohmarkt am Rheinufer.
    Am Samstag war wieder Flohmarkt am Rheinufer.

    Von unserer Redakteurin Doris Schneider

    Um 8 Uhr hat die Koblenzerin Carmen Funke am 14. April, dem Tag, ab dem Anmeldungen für den Flohmarkt möglich waren, die angegebene Nummer bei der Stadtverwaltung gewählt. 8.50 Uhr war es, bis sie endlich durchkam. "Ich habe dann erklärt, dass wir das zum ersten Mal machen, und deshalb die Stadt uns ruhig einen Platz zuteilen soll, weil wir nicht wissen, wo man am besten steht."

    Dann hörte die 65-Jährige nichts mehr von der Verwaltung. Vor gut einer Woche fragte sie deshalb noch mal nach. "Und da hieß es, wenn wir keine schriftliche Benachrichtigung bekommen haben, sind wir wohl zu spät gewesen." Zwei Dinge sind es, die die Koblenzer Familie dabei ärgern: Von den schriftlichen Benachrichtigungen habe ihnen niemand etwas gesagt, sodass sie sich schon auf den Flohmarkt eingerichtet haben. Vor allem aber: "Wie können alle Plätze morgens vor 9 schon weg sein?"

    Die Anmeldung ist tatsächlich ab dem 14. April möglich gewesen, erklärt Rolf Fricke, der beim Ordnungsamt für den Flohmarkt zuständig ist. Das bedeutet aber, dass das Onlineformular bereits um 0 Uhr freigeschaltet wurde. Gegen Mittag gab es über das Internet bereits mehr als 800 Anmeldungen für die 450 Plätze, sodass die Seite wieder geschlossen wurde. Möglich sei also durchaus, dass gar niemand oder zumindest nur ganz wenige sich überhaupt telefonisch anmelden konnten.

    "Wir haben aber zurzeit keine andere Lösung dafür", sagt Fricke. In anderen Jahren hat die Verwaltung das Formular erst morgens um 8 Uhr freigeschaltet, aber da brach dann der städtische Server unter dem Ansturm zusammen. Und um alle Anmeldungen telefonisch abzuwickeln, fehle das Personal. "Aber wir werden das noch einmal in Ruhe besprechen und gucken, ob wir eine bessere Lösung finden."

    Der nächste Flohmarkt ist übrigens am Samstag, 13. September. Familie Funke aber hat die Lust verloren: "Wir suchen uns kleinere Flohmärkte, um die Sachen zu verkaufen."

    Koblenz
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