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    BendorfBendorf: Witterung bremst Arbeiten an neuer Wasserleitung aus

    Während sich die Betriebe der Bendorfer Stadtwerke in den vergangenen Jahren „in ruhigem Fahrwasser“ bewegt haben, gibt es speziell rund um den Betriebszweig Wasserwerk in diesem Jahr deutliche Veränderungen. Das betonte Bernhard Wiemer, Erster Stadtbeigeordneter in der jüngsten Stadtratssitzung bei der Vorstellung des Wirtschaftsplan der Stadtwerke 2017 sowie des Finanzplans 2016 bis 2020. Beide wurde mit zwei Gegenstimmen vonseiten der WUM-Fraktion beschlossen.

    Hier sollen künftig 550.000 Kubikmeter Wasser in Richtung Sayn entlanglaufen. Doch was in Heimbach-Weis (Foto) schon gut aussieht, ist längst noch nicht fertig. Die Arbeiten an der neuen Wasserleitung nach Bendorf-Sayn sind aufgrund der Witterung ins Hintertreffen geraten.  Foto: Sascha Ditscher
    Hier sollen künftig 550.000 Kubikmeter Wasser in Richtung Sayn entlanglaufen. Doch was in Heimbach-Weis (Foto) schon gut aussieht, ist längst noch nicht fertig. Die Arbeiten an der neuen Wasserleitung nach Bendorf-Sayn sind aufgrund der Witterung ins Hintertreffen geraten.
    Foto: Sascha Ditscher

     

    Wie Wiemer ausführte, müssen die Arbeiten für die neue Wasserleitung zwischen Heimbach-Weis und Sayn aktuell aufgrund der Witterung ruhen. Bekanntlich muss Bendorf aufgrund der Stilllegung der Wassergewinnungsanlage in der Unteren Rheinau pro Jahr Wasser im Wert von rund 297.000 Euro von den Stadtwerken Neuwied hinzukaufen (die RZ berichtete). Das die Bendorfer noch nicht von dem Wasser profitieren können, es aber bereits angerechnet bekommen, soll nach Angaben des Ersten Stadtbeigeordneten in einer Nachkalkulation in den Jahren 2018 und 2019 geprüft werden. Sollte es zu einem Überschuss kommen, „wird dieser Überschuss in die Kalkulation für das Jahr 2019 einfließen, sodass er sich dann Gebühren mindernd auswirkt“.

    Am Wasserwerk sollen in diesem Jahr insgesamt 620.000 Euro investiert werden. Sowohl im Gewerbegebiet „In der Langfuhr“ als auch in den Baugebieten Bendorf-Süd III und IV sollen für 270.000 Euro neue Wasserleitungen verlegt werden. Und für die allgemeine Erneuerung der Leitungen sind 100.000 Euro eingeplant. „Wobei als vordringlichste Maßnahme die Leitung im Engersport ausgetauscht werden soll“, sagt Wiemer.

    Beim Abwasserwerk werden im Bereich Kanalisation 1,03 Millionen Euro investiert. Das betrifft unter anderem Kanalarbeiten in der Erlenmeyer Straße, Römerstraße und Unteren Vallendarer Straße.

    Während im Betriebszweig Schwimmbad in diesem Jahr keine Investitionen vorgesehen sind, werden beim Bauhof insgesamt 198.000 Euro in die Hand genommen. Wiemer hob dabei insbesondere die geplante Anschaffung eines neuen Gerätträgers für den Winterdienst und die Grünpflege heraus. „Die Vorhaltung der notwendigen Geräte und Fahrzeuge erfordert einen erheblichen finanziellen Aufwand und es kommt dann wie in den vergangenen Jahren vor, dass nur sehr wenig Einsätze erforderlich sind“, sagte Bernhard Wiemer und betonte, dass aber kein Weg daran vorbei führe, solche Geräte zu besitzen.

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

     

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