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  • Straßenbau Fahrbahnen zwischen Kettig und Mülheim-Kärlich werden elf Wochen lang saniert

    Baustelle auf B 9 wird eingerichtet: Pendler brauchen Geduld bei Kettig

    Kettig/Mülheim-Kärlich. Von Veilchendienstag an wird die B 9 zwischen Kettig und Mülheim-Kärlich zum Nadelöhr für Pendler und andere Verkehrsteilnehmer.

    Auf der Bundesstraße 9 zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Kärlich und Kettig werden elf Wochen lang die Fahrbahnen in beide Richtungen erneuert. Die Baustelleneinrichtung beginnt am Veilchendienstag. Bereits dann müssen Pendler mit Verkehrsbehinderungen rechnen. 
    Auf der Bundesstraße 9 zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Kärlich und Kettig werden elf Wochen lang die Fahrbahnen in beide Richtungen erneuert. Die Baustelleneinrichtung beginnt am Veilchendienstag. Bereits dann müssen Pendler mit Verkehrsbehinderungen rechnen. 
    Foto: Sascha Ditscher

    Dann erfolgt die Baustelleneinrichtung für die elf Wochen dauernde Sanierung der Fahrbahnen zwischen der Hangbrücke Kettig und der Anschlussstelle Mülheim-Kärlich in beiden Richtungen, wie die RZ berichtete. Selbiges gilt für die K 96 im Bereich der Anschlussstelle Kettig, die ebenfalls instand gesetzt werden soll.

    Auch wenn am Veilchendienstag noch keine Fräsmaschinen und Baustellenfahrzeuge mit den unmittelbaren Arbeiten auf der Bundesstraße beginnen werden, kann es bereits aufgrund der vorbereitenden Maßnahmen zu Verkehrsbehinderungen kommen, teilt Bernd Cornely, Leiter des für die Planung verantwortlichen Landesbetriebs Mobilität (LBM) Cochem-Koblenz, auf Nachfrage unserer Zeitung mit. „Die Geschwindigkeit wird reduziert, innere Fahrspuren müssen zugemacht werden und Schutzplanken werden an entsprechender Stelle entfernt“, berichtet Bernd Cornely. All das ist für den Schutz der Bauarbeiter entlang der Strecke unerlässlich.

    Für den ersten Bauabschnitt wird in Fahrtrichtung Bonn genau zwischen den beiden Anschlussstellen Mülheim-Kärlich und Kettig die Geschwindigkeit im Baustellenbereich auf 60 km/h reduziert, die linke Spur gesperrt und der Verkehr anschließend einspurig auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Erst auf Höhe der Hangbrücke Kettig werden die Verkehrsteilnehmer wieder auf die andere Fahrbahn zurückgeleitet und können die Fahrt in Richtung Bonn zweispurig fortsetzen. In Fahrtrichtung Koblenz reduziert sich die Fahrbahn im besagten Abschnitt ebenfalls auf eine Spur. Fünf Wochen lang wird die Sanierung der Bundesstraße in Fahrtrichtung Bonn zwischen der Anschlussstelle Kettig und der Hangbrücke Kettig nach Angaben des LBM dauern. Während dieser Zeit ist die Anschlussstelle Kettig in Fahrtrichtung Bonn für den Verkehr gesperrt.

    Zeitgleich erfolgt in diesem Bereich die Sanierung der K 96 und des dortigen Kreisels. Die Erneuerung der Kreisstraße erfolgt teilweise im Vollausbau und teilweise durch Erneuerung der Deck- und Binderschicht, der beiden obersten Asphaltschichten. Hierfür muss die K 96 zwischen der Unterführung unter der B 9 und der L 121 voll gesperrt werden. Eine großräumige Umleitung, unter anderem über die alte B 9 (L 121) zwischen Weißenthurm und Urmitz-Bahnhof und die K 96 zwischen Kettig und Mülheim-Kärlich, wird ausgeschildert.

    Für den zweiten Bauabschnitt auf der B 9 wird in Fahrtrichtung Koblenz auf Höhe der Hangbrücke Kettig ebenfalls die Geschwindigkeit auf 60 km/h in der Baustelle reduziert, die linke Spur gesperrt und der Verkehr einspurig auf die Gegenfahrbahn umgeleitet. Erst hinter der Anschlussstelle Mülheim-Kärlich werden die Verkehrsteilnehmer wieder zurück auf die andere Fahrbahn geleitet und können die Fahrt in Richtung Koblenz zweispurig fortsetzen. Die Anschlussstelle Mülheim-Kärlich wird laut LBM während der gesamten Bauzeit über eine eigene Ausfahrt für den Verkehr geöffnet bleiben. In Fahrtrichtung Bonn reduziert sich die Fahrbahn im beschriebenen Abschnitt ebenfalls auf eine Fahrspur. Sechs Wochen lang wird die Sanierung des Asphaltoberbaus zwischen den Anschlussstellen Kettig und Mülheim-Kärlich dauern. Die Anschlussstelle Kettig in Fahrtrichtung Koblenz wird währenddessen gesperrt. Auch hier wird eine großräumige Umleitung ausgeschildert.

    Die Arbeiten werden von der Firma Oevermann aus Kreuzau (NRW) durchgeführt. Bauherren sind der Bund und der Kreis Mayen-Koblenz. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Davon entfallen rund 1,55 Millionen Euro auf den Bund und knapp 150.000 Euro auf den Kreis.

    • Einen Überblick über die aktuelle Verkehrslage gibt es hier
    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

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