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    KoblenzBanküberfall Ehrenbreitstein: Polizei nimmt Tatverdächtige fest

    Schnelle Festnahme: Nach dem Raubüberfall auf die Sparkasse in Ehrenbreitstein am heutigen Montagmorgen hat die Polizei zwei Tatverdächtige gestellt. Die beiden sollen einen vierstelligen Euro-Betrag erbeutet haben.

    Koblenz - Krimi in Ehrenbreitstein: Nach einem Raubüberfall um 9.50 Uhr auf die Sparkasse hat die Polizei eine Großfahndung eingeleitet – und zwei Tatverdächtige festgenommen. Kurz nach der Tat wurden zwei Männer in der Nähe der Rheinfähre in der Emser Straße verhaftet.

    Ob sie auf diesem Wege entkommen wollten, kann nur spekuliert werden. „Dass wir sie an dieser Stelle gestellt haben, war Zufall“, sagt Polizei-Pressesprecherin Claudia Müller.
    Die beiden Koblenzer stehen im Verdacht, die Filiale der Sparkasse Koblenz in der Wambachstraße überfallen und einen vierstelligen Betrag geraubt zu haben. Es handelt sich um zwei „amtsbekannte“ 35- und 41-Jährige, die bei der Festnahme noch einen Teil der Beute bei sich trugen. Nur einer von ihnen war in der Bank, der zweite Verdächtige stand womöglich Schmiere. Ob sie vorbestraft sind, wollte die Polizei noch nicht mitteilen, ebenso wenig Details zum Tatablauf. Jetzt laufen die polizeilichen Ermittlungen.
    Direkt nach der Tat sind die Täter zu Fuß in Richtung Innenstadt geflüchtet – und haben einen Großeinsatz ausgelöst. 20 Polizeifahrzeuge standen vor der Sparkasse, postierten sich in nahen Straßen und fuhren kreuz und quer durch den Ortsteil und die Umgebung. Passanten wurden befragt, mit Lautsprecherdurchsagen forderten die Beamten die Anwohner auf, Verdächtiges zu melden. Auch Hundeführer sammelten sich am Tatort und schwärmten von dort in Richtung Rhein aus.
    Die Polizei suchte zunächst nach einem Täter. Dieser trug bei der Tat eine schwarze Skimaske mit Sehschlitzen, eine Waffe zeigte er nicht. Die Bürger wurden aufgerufen, Hinweise zum Überfall, zur Flucht, zu abgestellten Fahrzeugen oder Gegenständen zu geben, die der Täter verloren oder weggeworfen haben könnte. Autofahrer in der Region wurden gebeten, keine Anhalter mitzunehmen.
    Die Sparkasse Koblenz hielt sich relativ bedeckt. Einige Zeit versuchten ratlose Kunden, die Bank zu betreten, woran die Polizei sie hinderte. Schließlich wurde ein Zettel in die Glastür gehängt, der darauf verwies, dass die Geschäftsstelle „aus betrieblichen Gründen“ geschlossen bleibt. „Wir können nichts sagen, um den Fahndungserfolg nicht zu gefährden“, hatte die Pressestelle kurz nach der Tat erklärt. Heute soll die Filiale wieder normal öffnen.

     

    Von unserer Redakteurin Stephanie Mersmann

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