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  • Anwohner in Sorge: Treibt in Arenberg ein Katzenfänger sein Unwesen?

    Koblenz-Arenberg. Am Müllkasten der Haltestelle „Alte Emser Straße“ in Arenberg wird es langsam eng: Gleich auf vier Aushängen bitten Anwohner um Hilfe bei der Suche nach ihren Katzen. Alle Tiere sind in den vergangenen Tagen spurlos verschwunden. Auch der Kater von Susanne Webeler. Dieser tauchte nach einer Woche zwar wieder auf – „aber ich vermute, dass er irgendwo eingesperrt war, so dünn wie der war“. Treibt dort ein Katzenfänger sein Unwesen?

    Foto: picture alliance

    Koblenz-Arenberg - Am Müllkasten der Haltestelle „Alte Emser Straße“ in Arenberg wird es langsam eng: Gleich auf vier Aushängen bitten Anwohner um Hilfe bei der Suche nach ihren Katzen. Alle Tiere sind in den vergangenen Tagen spurlos verschwunden. Auch der Kater von Susanne Webeler. Dieser tauchte nach einer Woche zwar wieder auf – „aber ich vermute, dass er irgendwo eingesperrt war, so dünn wie der war“. Treibt dort ein Katzenfänger sein Unwesen?

    Vorher hatte sich ihr Haustier noch nie selbstständig gemacht, ebenso wenig wie die Katzen der anderen Besitzer rund um die Alte Emser Straße. „Die verschwundenen Katzen waren alle keine klassischen Streuner: Eine herzkranke Katze ist dabei, eine Katze, die eigentlich immer nur in Begleitung einer weiteren Katze zu sehen war, und eben auch unser Kater, der jeden Morgen zur festen Zeit vor der Tür stand“, beschreibt Susanne Webeler die Situation.

    Ihr ist klar, dass es an sich nicht ungewöhnlich ist, wenn Katzen vermisst werden: Sie laufen weg, verstecken sich in Kellern oder streunen herum. „Hier ist aber auffällig, dass in einer Straße und ihrer Umgebung die Katzen ,systematisch‘ verschwinden“, findet sie. Nun geht unter den Katzenbesitzern in Arenberg die Angst um, dass gewerbsmäßige Tierfänger in ihrem Stadtteil unterwegs sein könnten, die die Katzen zum Beispiel für Tierversuche verkaufen. Um Ostern herum waren schon einmal viele Tiere auf einen Schlag verschwunden – damals warnten Schilder: „Achtung, Katzenfänger“. Mehrere Herrchen und Frauchen haben Webeler schon erzählt, dass sie sich nicht mehr trauen, ihre Tiere nach draußen zu lassen.

    Ob hinter den Vorkommnissen wirklich Tierfänger stecken oder doch der Zufall, ist unklar. Der Polizei werden solche Vorkommnisse des Öfteren gemeldet – Hinweise darauf, dass Tierfänger in der Stadt ihr Unwesen treiben, gab es bisher aber noch nicht, sagt Pressesprecher Helmut Zirfas. Transportautos zum Beispiel würden regelmäßig kontrolliert, ein Fahrzeug mit offensichtlich gestohlenen Tieren war nie darunter. sem

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    Nina Borowski

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