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  • An der Uni in Koblenz herrscht ein gutes Gründungsklima

    Koblenz. Kulturprojekte, Spezialseminare über das elektronische Lernen und von Studenten organisierte Veranstaltungen: Traditionell steht das Sommersemester an der Universität in Koblenz im Zeichen von großen Ereignissen, bei denen die Akademiker in spe ihre "Praxistauglichkeit" unter Beweis stellen. Jettz gibt es in diesem Reigen eine weitere Variante, den sogenannten Transfertag. Das Ziel: Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzubringen.

    Während auf dem Campus die Möglichkeit besteht, die Sommer-Uni zu feiern, wird drinnen an Projekten gearbeitet.
    Während auf dem Campus die Möglichkeit besteht, die Sommer-Uni zu feiern, wird drinnen an Projekten gearbeitet.
    Foto: Reinhard Kallenbach

    Von unserem Mitarbeiter Reinhard Kallenbach

    Schon jetzt sind die Beziehungen zwischen Theorie, Projektarbeit und Berufspraxis eng und vor allem vielschichtig. Nicht umsonst wies Prof. Dr. Roman Heiligenthal zur Eröffnung auf die gute Zusammenarbeit der Universität mit Wirtschaftsförderern, zuständigen Ministerien sowie Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz hin. Das Ergebnis ist in direkter Nachbarschaft des Campus mit dem Technologiezentrum Koblenz nicht zu übersehen. Auch wies der Uni-Präsident darauf hin, dass Impulse für Gründungen nicht nur aus den Bereichen Naturwissenschaft und Informatik kommen. "Wir können alles außer Tiermedizin", lautete nicht umsonst die selbstbewusste Botschaft von Dr. Axel Koch, der das Referat Forschung und Transfer an der Uni leitet.

    Noch deutlicher war die Ansage von Prof. Dr. Harald von Kortzfleisch. "Die Universität Koblenz-Landau hat unter den 22 Gründerhochschulen eine Sonderstellung", erklärte der Direktor des zentralen Instituts für Unternehmertum und Transfer. Denn: Anders als an den anderen ebenfalls über ein Sonderprogramm des Bundes geförderten Hochschulen wird in Koblenz auch an anderen Fachbereichen das Gründerklima gelebt.

    Ein Ziel der Universität ist, die Lust auf die Selbstständigkeit bereits an den Schulen zu wecken. Um die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, müssen Pädagogen im Allgemeinen und Lehrer im Speziellen besondere Kenntnisse mitbringen. In einem Kurzreferat zeigte Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl. wie dies in der Praxis funktioniert - zum Beispiel in einem berufsbegleitenden Masterstudiengang, in dem genau diese Kenntnisse vermittelt werden. Denn in der Praxis wird es für die Pädagogen darum gehen, Talente und Potenziale früh zu erkennen. Das Stichwort: Hochbegabung.

    Ganz anders die Kulturwissenschaften. Wie Prof. Dr. Michael Klemm ausführte, geht es schon für Studenten um ganz konkrete Aufgaben im Kulturmanagement. Sie lernen schon in ihrer Ausbildung, Veranstaltungen zu organisieren und wirtschaftliche Grenzen auszuloten. Der Ansatz hat Erfolg: Auch hier gibt es sehr konkrete Überlegungen, eigene Unternehmen zu gründen. Hilfe leistet hierbei das Gründerbüro, das bislang projektbezogen über das Land finanziert wird. Zwar läuft die Förderung bald aus, doch wird es auf jeden Fall weitergehen.

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