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  • Kreisjury im Dorf: Staudernheimer präsentierten ihre besten Seiten

    Staudernheim. Fürfeld, Jeckenbach, Staudernheim und Weiler: Die Kreiskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stattete am Dienstag gleich einem Viertel der Teilnehmergemeinden ihren Besuch ab.

    Die Kreisjury von „Unser Dorf hat Zukunft“ schaute sich am Dienstagnachmittag in Staudernheim um, sah sich auch das im Museum „Nahe der Natur“ an. Ortsbürgermeister Hans Helmich, VG-Bürgermeister Rolf Kehl und der Gemeinderat waren beim Rundgang dabei.
    Die Kreisjury von „Unser Dorf hat Zukunft“ schaute sich am Dienstagnachmittag in Staudernheim um, sah sich auch das im Museum „Nahe der Natur“ an. Ortsbürgermeister Hans Helmich, VG-Bürgermeister Rolf Kehl und der Gemeinderat waren beim Rundgang dabei.

    Fürfeld, Jeckenbach, Staudernheim und Weiler: Die Kreiskommission des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ stattete am Dienstag gleich einem Viertel der diesjährigen Teilnehmergemeinden ihren Besuch ab. Mit drei Autos unterwegs waren diese Jurymitglieder: Kommissionsleiterin Inka Muff vom Bauamt der Kreisverwaltung, Thorsten Dürk Dorferneuerungsreferent des Kreises, Jutta Graf von der unteren Naturschutzbehörde, Klaus-Peter Fink ehemaliger Mitarbeiter des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum, sowie Isolde Hofmann vom Landfrauenverband.

    In Staudernheim wartete auf die fünf Auswärtigen - trotz öffentlichen Aufrufs - nur der um die beiden Gemeindearbeiter und VG-Bürgermeister Rolf Kehl erweiterte Gemeinderat mit Ortsbürgermeister Hans Helmich. Ob das Minuspunkte gibt? 14 Uhr ist nun mal beste Arbeitszeit. Da können nur die wenigstens mit einer Jury durchs Dorf laufen.

    Ob andernorts die örtliche Blaskapelle zur Begrüßung spielt, die Kindergartenkinder mit Blumenkränzen in den Haaren Spalier stehen? So dick müsse man nun nicht auftragen, darum gehe es heutzutage ja auch gar nicht mehr. Ferner wisse er nicht, wie viel Arbeitsaufwand auf die Ortsspitze zukommt in Folge der diesjährigen Teilnahme am Wettbewerb, sagte Ortsbürgermeister Hans Helmich mit entwaffnender Offenheit.

    Ohne Umschweife rief Helmich die Kommission hoch in den Sitzungssaal des Rathauses, wo an der Tafel die Beschicker-Skizze des nächsten Dorffestes prangte. Ohne Zweifel Pluspunkte sammelte der Ort dank der von Helmich vorbereiteten, kalenderartigen Dorfzusammenfassung. Darin geht er, mit allerhand Fotos garniert, in Kurzform auf die Geschichte, die derzeitigen Entwicklungskonzepte, auf den Internetauftritt und das Neubaugebiet Ursberg, auf die Wiedereröffnung der „Linde“, die Vereine und die bauliche Gestaltung des Orts und etliche nützliche Dinge mehr ein.

    An den Unterlagen war zu sehen: Im Dorf gibt es professionelle Druckerei. „Bitte sagen Sie uns, was wir besser machen können. Dann versuchen wir, es umzusetzen“, ermunterte Helmich die Juroren. Nach der kurzen Einführungsrunde im Rathaus teilte sich die gut 20-köpfige Gruppe auf. Beigeordneter Karl-Heinz Grimm besichtigte mit der Jury den nördlichen Teil Staudernheims rund um Bahnhof, Draisine und Friedhof; während sich Helmichs Gruppe im Kern des Dorfes umsah. Man begann allerdings im Wald. Kurz hinter der mit viel gemeinschaftlicher Arbeit generalrenovierten Grillstelle samt -hütte zeigte der Ortsbürgermeister das nächste Großprojekt mit regionaler Bedeutung: den Abschiedswald, wo künftig Urnenbestattungen vorgenommen werden sollen.

    Zurück im Dorf, war das Mitmachmuseum „Nahe der Natur“ von Familie Altmoos Ziel der Kommission. Hier verbrachte man zurecht eine längere Zeit - welches Dorf beheimatet schon ein 75 Hektar großes Privatgelände, auf dem sich alles um den Natur- und Artenschutz dreht? Die nächste Station waren der Kindergarten und die Grundschule, die in Staudernheim im selben Gebäude untergebracht sind. Hier war vor allem der neue Spielplatz im rückwärtigen Bereich von Interesse. Die Kommissionsmitglieder schauten sich alles an, machten hier und da Notizen. In den Gesichtern abzulesen, ob sich Staudernheim nun besser oder schlechter präsentiert als Fürfeld oder Jeckenbach ist freilich unmöglich. Auch der kleinen „Hütte“ des Geschichtsvereins, wie sie von Vorsitzender Doris Dahl liebevoll genannt wird, stattete man einen Besuch ab. Nach der Besichtigung des Kirchplatzes und dem Kern der Hauptstraße kehrten Gemeinderat und Kommission ins Gasthaus „Zur Linde“ von Familie Reichmann zu Kaffee und Kuchen ein.

    „Ich denke, unsere Präsentation kam gut an“, sagte Ortsbürgermeister Helmich anschließend. Die Kommission habe festgestellt, dass Staudernheim reichlich Potenzial habe, das man mit Elan und mit Enthusiasmus ausschöpfen könne.

    Gewertet wird beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft in Hauptklasse (sechs Gemeinden) wie Sonderklasse (sieben Gemeinden) auf Kreisebene in fünf Gruppen Für Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen gibt es maximal 25 Punkte; bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten werden ebenfalls mit maximal 25 Punkten bedacht; Baugestaltung und -entwicklung werden mit maximal 20 Punkte bewertet genau wie Grüngestaltung und Dorf in der Landschaft; die Gesamtbeurteilung geht von maximal 10 Punkten aus. 2014 waren 13 Gemeinden dabei. Martin Köhler

    Die Ergebnisse der Kreisjurybesuche in der Haupt- und Sonderklasse (ehemalige Sieger gibt es Mitte nächster Woche.

     

     

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