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    Rhein-HunsrückWinterdienste im Rhein-Hunsrück-Kreis sind für die kalte Jahreszeit gerüstet

    Mit mehreren hundert Tonnen Salz, Tausenden Litern Sole und zahlreichen Räum- und Streufahrzeugen sind die Winterdienste im Rhein-Hunsrück-Kreis für die ersten Schneefälle bestens gerüstet.

    Rhein-Hunsrück - Mit mehreren hundert Tonnen Salz, Tausenden Litern Sole und zahlreichen Räum- und Streufahrzeugen sind die Winterdienste im Rhein-Hunsrück-Kreis für die ersten Schneefälle bestens gerüstet.

    Jeweils 700 Tonnen Salz lagern alleine bei den Straßenmeistereien in Kastellaun, Kirchberg und Simmern ein. Deren Mitarbeiter sorgen für freie Fahrt auf den Kreis-, Landes- und Bundesstraßen unserer Region  - das entspricht einem Streckennetz von gut 1000 Kilometern. „Unsere Salzlager sind voll. Wir sind für den Winter gewappnet“, gibt sich Heiko Martin, der Leiter der Master-Straßenmeisterei Simmern, optimistisch. Denn auch die Salzdepots in Büchenbeuren, Gemünden und Rhaunen sind randvoll mit je 500 bis 600 Tonnen Streugut gefüllt. „Unser Einsatzstützpunkt Oberwesel hat die größte Lagerkapazität. Dort bewahren wir knapp 900 Tonnen Salz auf, in Emmelshausen sind es 600 Tonnen“, erklärt Martin.  

    Für freie Fahrt auf der Hunsrückautobahn A61 sorgen die 34 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Dörth mit ihren sieben Streu- und Räumfahrzeugen. Ihr Einsatzgebiet umfasst einen 66 Kilometer langen Streckenabschnitt von Koblenz-Metternich bis Bingen-Mitte - dazu gehören auch die 17 Autobahnparkplätze.  „Verteilt auf Dörth und die Stützpunkte in Stromberg und Wolken lagern wir 3000 Tonnen Salz“, erklärt Michael Bersch, der Leiter der Autobahnmeisterei Dörth. Er blickt auf den Extremwinter 2009/2010 zurück - damals herrschte Salzknappheit im Land. „An Rosenmontag lagen nur noch 40 Tonnen Salz in unserer Halle. Das entspricht sechs Fahrzeugladungen“, verdeutlicht Bersch das Ausmaß. Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) hat aus der Wintersaison 2009/2010 Konsequenzen für die Beschaffung und Lagerung seines Streusalzes gezogen. Die Salzvorräte wurden landesweit entsprechend aufgestockt: Die derzeitige Lagerkapazität von gut 125.000 Tonnen Salz wird um rund zehn Prozent erhöht.

    Bei der Autobahnmeisterei und den Straßenmeistereien kommt ein sogenanntes Feuchtsalz – eine Mischung aus Kalziumchlorid-Sole und Natriumchlorid-Festsalz – zum Einsatz, um Schnee und Eis zu tauen. Allein 80.000 Liter Sole sind in Dörth deponiert. „Von uns aus kann der Winter kommen. Wir sind bereit“, so Bersch weiter.

    Im innerstädtischen Bereich ist in Simmern seit der Wintersaison 2003/2004 der Maschinen- und Betriebshilfsring (MBR) damit betraut, Gehwege, Straßen und öffentliche Plätze von Schnee zu befreien. „Darum kümmern sich 15 Mitarbeiter. Ihnen stehen sieben Fahrzeuge, darunter Schlepper und Unimogs, zur Verfügung“, erklärt MBR-Geschäftsführer Rudolf Bast. Damit ist Simmern die einzige größere Kommune im Rhein-Hunsrück-Kreis, die ihren Winterdienst in die Hände Dritter gegeben hat.

     

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