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    BacharachVorerst unbewohnbar: Bacharacher Wohnhaus stand in Flammen

    Großalarm für die Feuerwehren rund um Bacharach: Flammen schlagen aus dem Dachgeschoss des ehemaligen Hotels „Herbrecht“ gegenüber dem Bahnhof. Aus drei Landkreisen rücken Feuerwehrkräfte mit Drehleitern an, um sich an der Rettungsaktion zu beteiligen.

    Der Dachstuhl des ehemaligen Hotels "Herbrecht" stand lichterloh in Flammen. Mit drei Drehleitern versuchten die Feuerwehrleute, den Brand zu löschen. Foto: Suzanne Breitbach
    Der Dachstuhl des ehemaligen Hotels "Herbrecht" stand lichterloh in Flammen. Mit drei Drehleitern versuchten die Feuerwehrleute, den Brand zu löschen.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Von unserer Mitarbeiterin Suzanne Breitbach

    Eine Person erleidet eine Rauchvergiftung und muss behandelt werden. Das Haus ist vorerst unbewohnbar, hoher Sachschaden entsteht, der vor Redaktionsschluss noch nicht beziffert werden kann.

    Die acht Bewohner konnten sich selbst retten, beziehungsweise waren zur Unglückszeit berufsbedingt abwesend. Die Ordnungsbehörde hat sie in der Jugendherberge und in einer Pension vorübergehend untergebracht. Gerettet wurde eine von zwei Hauskatzen, die behutsam von der Feuerwehr eingefangen wurde. Ob die zweite Katze einen sicheren Weg ins Freie gefunden hat?

    Alle Feuerwehreinheiten der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe rückten aus. Zusätzlich waren die Drehleitern aus Bingen, von der Firma Boehringer aus Ingelheim und die Drehleiter der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel vor Ort. Die Feuerwehr Stromberg aus dem Landkreis Bad Kreuznach beteiligte sich als dritte Einheit aus den umliegenden Landkreisen. Die interkommunale Zusammenarbeit funktionierte reibungslos.
    Eine zusätzliche Wasserversorgung wurde vom Rhein zum Anwesen verlegt.

    Die Bundesstraße 9 musste zeitweise voll gesperrt werden. Berufspendler mussten sich gedulden oder Umwege über die Rheinhöhenorte in Kauf nehmen, der Feierabendverkehr war stark beeinträchtigt. Gegen 16 Uhr begannen die Feuerwehrleute damit, die Dachhaut zu öffnen, um die Brandherde zu löschen.

    Unterdessen trafen die ersten Angehörigen der Hausbewohner am Brandherd ein, darunter die Tochter der Hausbesitzers. Erleichtert konnte sie ihren Vater in die Arme schließen, der vor der Mittelrheinhalle auf einem Stuhl sitzend das Szenario verfolgte. Der Dachstuhl ist zerstört, das Haus durch Löschwasser stark beschädigt. Die Kripo wird die Brandursache ermitteln.

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