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  • Verfügbares Einkommen stieg seit dem Jahr 2000 an: Die Rhein-Hunsrücker sind reicher geworden

    Rhein-Hunsrück. Die Rhein-Hunsrücker hatten 2014 wesentlich mehr Geld in der Tasche als im Jahr 2000. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes Bad Ems ist das verfügbare Einkommen innerhalb von 14 Jahren um 46,2 Prozent gestiegen.

    Wer wenig Geld hat, kann auch nur wenig sparen oder konsumieren. Allerdings leben im Rhein-Hunsrück-Kreis auch viele wohlhabende Menschen. Die zur Verfügung stehende Summe aller Einkommensarten lag 2014 kreisweit bei rund 1,724 Milliarden Euro, das sind 21 382 Euro pro Kopf.  Foto: dpa
    Wer wenig Geld hat, kann auch nur wenig sparen oder konsumieren. Allerdings leben im Rhein-Hunsrück-Kreis auch viele wohlhabende Menschen. Die zur Verfügung stehende Summe aller Einkommensarten lag 2014 kreisweit bei rund 1,724 Milliarden Euro, das sind 21 382 Euro pro Kopf.
    Foto: dpa

    Einen größeren Schub in der Einkommenentwicklung können nur drei der insgesamt 24 Landkreise, aber keine einzige der zwölf kreisfreien Städte vorweisen. Lediglich in den Kreisen Bernkastel-Wittlich (plus 52,2 Prozent), Bitburg-Prüm (plus 51,1) und Trier-Saarburg (plus 50,3) ist das Einkommen vergleichsweise stärker gewachsen. Im Nachbarkreis Cochem-Zell wuchs der Wohlstand im gleichen Tempo wie im Rhein-Hunsrück-Kreis. Auch dort lag die Steigerungsrate exakt bei 46,2 Prozent.

    Am schlechtesten unter den Landkreisen schnitt der Kreis Bad Kreuznach bei der Einkommensentwicklung ab. Lag doch beim südlichen Nachbar die Steigerung des verfügbaren Einkommens nur bei 33,7 Prozent. Bei den kreisfreien Städten reicht die Spanne von einer Steigerung um 43,0 Prozent in Speyer bis zu 21,5 Prozent in Mainz. Die Bewohner der Landeshauptstadt konnten ihr Einkommen zwischen 2000 und 2014 nur um ein Fünftel steigern, was wohl an den vielen Studenten liegt, die ihren Erstwohnsitz in Mainz angemeldet haben.

    Bürger hatten insgesamt 2,239 Milliarden Euro zur Verfügung

    Wer im Rhein-Hunsrück-Kreis wohnt, hatte 2014 rein statistisch gesehen 21.971 Euro für Konsum oder zum Sparen zur Verfügung. Die Gesamtsumme des verfügbaren Einkommens lag kreisweit bei 2,239 Milliarden Euro. Das sind 2,6 Prozent mehr als 2013.

    Zum Vergleich: Der reiche Landkreis Mainz-Bingen kommt bei der Erhebung von 2014 auf eine Gesamtsumme von 5,338 Milliarden Euro. Schlusslicht Kusel weist beim verfügbaren Einkommen dagegen lediglich einen Wert von 1,402 Milliarden Euro auf.

    Um das verfügbare Einkommen zu ermitteln, werden alle Erwerbs- und Vermögenseinkommen zusammengerechnet, einschließlich Rente und Arbeitslosengeld. Abgezogen werden laufende Übertragungen, also Steuern und Sozialbeiträge. Bleibt das Geld, das die Menschen ausgeben oder sparen können.

    Wohlstand der Regionen wird vergleichbar

    Klar, die Aussagekraft dieser Zahlen ist doch arg begrenzt. Denn natürlich erreichen sehr viele Einwohner diesen Wert nicht. "Das verfügbare Einkommen ist in erster Linie ein Rechenwert, um den Wohlstand der Regionen miteinander zu vergleichen", sagt Jürgen Hammerl, Pressesprecher des Statistischen Landesamtes gegenüber unserer Zeitung.

    Und dabei schneidet der Rhein-Hunsrück-Kreis mit Platz 10 von 24 Landkreisen überdurchschnittlich gut ab. Von den Nachbarkreisen stehen nur Mainz-Bingen und Bernkastel-Wittlich besser da. Der Kreis-Mainz-Bingen führt mit einem Pro-Kopf-Einkommen von 26.177 Euro die Rangliste der Landkreise unangefochten an. Auch von den kreisfreien Städten erreicht keine diesen Wert.

    Jeder Bewohner des Kreises Bernkastel-Wittlich hatte statistisch gesehen 23.533 Euro zur Verfügung und damit 1562 Euro mehr als ein Rhein-Hunsrücker. Etwas schlechter schnitten dagegen alle anderen Nachbarkreise ab, am schlechtesten Bad Kreuznach mit 21.351 Euro. kra/ww

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    Bettina Tollkamp

    Bettina Tollkamp

    Chefin v. Dienst

     

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