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    BoppardStadt legt sich Welterbe-Generationenpark zu

    Die schönste Meile der Perle am Rhein soll noch mehr glänzen. Die Stadt Boppard möchte in der südlichen Rheinpromenade einen Welterbe-Generationenpark anlegen.

    Das nutzlos gewordene Areal der ehemaligen Tennisplätze in der südlichen Rheinallee in Boppard soll zu einem Welterbe-Generationenpark veredelt werden, hat der Stadtrat nach ausgiebiger Debatte beschlossen. Für das 300 000 Euro teure Projekt werden Leader-Mittel beantragt. Foto:  Suzanne Breitbach
    Das nutzlos gewordene Areal der ehemaligen Tennisplätze in der südlichen Rheinallee in Boppard soll zu einem Welterbe-Generationenpark veredelt werden, hat der Stadtrat nach ausgiebiger Debatte beschlossen. Für das 300 000 Euro teure Projekt werden Leader-Mittel beantragt.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Von unserem Redakteur Wolfgang Wendling

    Wegen des innovativen Charakters des Projektes "Welterbe-Generationenpark" soll die Hälfte der Kosten von insgesamt 300 000 Euro aus dem europäischen Fördertopf für den ländlichen Raum finanziert werden. Doch wann genau die Leader-Mittel fließen werden, steht noch nicht fest. Die Stadt Boppard kann erst im nächsten Jahr das Projekt bei der LAG Mittelrhein beantragen.

    Die Bopparder Rheinallee ist ein echtes Schmuckstück im Welterbetal. Das kann man ohne Übertreibung sagen. Nirgendwo am Mittelrhein gibt es eine schönere Flaniermeile. In der südlichen Rheinallee existiert mit dem Apotheker-Francke-Park eine gepflegte Grünfläche.

    Dort befinden sich Spielplatz und ein Musikpavillon, dazu ein Schachfeld und ein Bouleplatz, umsäumt von Spazierwegen, Parkbänken und einem historischen Baumbestand. Kurzum: Das Areal hat jetzt schon einen hohen Aufenthaltscharakter und wird von Einheimischen und Gästen rege genutzt

    Aber es gibt einen "Schandfleck" auf der Bopparder Schokoladenseite: Die Tennisplätze werden nicht mehr genutzt und gammeln vor sich hin. Dieses Areal hat ein neues Outfit bitter nötig. Ideen, was aus den ehemaligen Tennisplätzen sinnvollerweise gemacht werden kann, gab es zuhauf.

    Die einen favorisierten Stellplätze für Wohnmobile, andere plädierten für ein Beach-Volleyballfeld, wieder andere für einen Wasser-Spielplatz, eine öffentliche WC-Anlage oder eine BMX-Anlage. Auch die seit Jahren in Boppard heiß diskutierte Skateranlage wurde ins Spiel gebracht.

    Im Stadtrat sprachen sich Alexa Bach und Maximilian Ziegler, die jüngsten Mandatsträger, für eine großzügig bemessene Skater-Anlage aus. Sie soll in den Welterbe-Gerationenpark eingebunden werden werden.

    Der Stadtrat einigte sich auf eine solche Anlage, wie sie vor dem Koblenzer Schloss bei der Buga 2011 installiert wurde. Auch Wasser-Spielplatz und andere spielerische Elemente sollen in den Park so integriert werden, dass sich alle Generationen von den Allerkleinsten bis zu den Senioren im Park wohlfühlen. Das Beach-Volleyballspielfeld soll ebenso realisiert werden, aber außerhalb des Parks.

    Im Stadtrat gab es heftige Diskussionen darüber, ob sich die Stadt ein solch kostspieliges Unterfangen angesichts anstehender Großprojekte wie Sanierung Karmelitergebäude, Schwimmbad oder Umfeldgestaltung der Burg überhaupt leisten soll. Selbst bei einem Leader-Zuschuss von 50 Prozent bleiben an der Stadt mindestens 150 000 Euro hängen.

    Am Ende gab es sieben Gegenstimmen und drei Enthaltungen bei 20 Befürwortern des Projektes.

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    Bettina Tollkamp

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