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    WiebelsheimSchnelles Internet für Wiebelsheim, Laudert und Kisselbach

    Einwohner und Wirtschaftsunternehmen dürfen sich freuen. Am Donnerstag fiel der Startschuss für das schnelle Internet in Wiebelsheim, Laudert und Kisselbach. Eine Kooperation von RWE und Vodafone macht den Anschluss an die Datenautobahn möglich, der mittlerweile ebenso zu den unverzichtbaren Standortfaktoren gehört wie eine gute Verkehrserschließung.

    Die neuesten Entwicklungen der Kommunikationstechnik erläuterte Volker Pullig (von rechts), Leiter der Netzplanung beim RWE, Vodafone-Manager Hartmut Kremling, Landrat Bertram Fleck, Jürgen Häfner vom Innenministerium und der RWE-Vorstandsvorsitzende Arndt Neuhaus.
    Die neuesten Entwicklungen der Kommunikationstechnik erläuterte Volker Pullig (von rechts), Leiter der Netzplanung beim RWE, Vodafone-Manager Hartmut Kremling, Landrat Bertram Fleck, Jürgen Häfner vom Innenministerium und der RWE-Vorstandsvorsitzende Arndt Neuhaus.
    Foto: Werner Dupuis

    Wiebelsheim - Einwohner und Wirtschaftsunternehmen dürfen sich freuen. Am Donnerstag fiel der Startschuss für das schnelle Internet in Wiebelsheim, Laudert und Kisselbach. Eine Kooperation von RWE und Vodafone macht den Anschluss an die Datenautobahn möglich, der mittlerweile ebenso zu den unverzichtbaren Standortfaktoren gehört wie eine gute Verkehrserschließung.

    Selbstverständlich ist das im Rhein-Hunsrück-Kreis aber nicht: Denn weite Teile hinken der Entwicklung noch hinterher. Um dieses Defizit zu beheben, haben sich der Energiekonzern und das Kommunikationsunternehmen erstmals im nördlichen Rheinland-Pfalz zusammengeschlossen. Nach Wiebelsheim, Laudert und Kisselbach sollen innerhalb dieser Kooperation im kommenden Jahr auch Erbach und Riegenroth folgen.

    „Auf der Datenautobahn kommen jetzt einige Hunsrücker Kommunen auf die Überholspur“, kündigte Arndt Neuhaus, Vorstandsvorsitzender der RWE, bei der Vorstellung des Projektes in Wiebelsheim an. Allen Gemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis machte er das Angebot, ins Breitband-Zeitalter einzusteigen. Dann legte er zusammen mit Hartmut Kremling, Geschäftsführer der Sparte Technik bei Vodafone, den Schalter um, um das neue Breitbandnetz symbolisch in Betrieb zu nehmen. Im Industriepark Wiebelsheim und Kisselbach ist das Glasfaserkabel bereits verlegt worden. Im Zug des Straßenbaus in Laudert geschieht dies gerade. In den zum Pilotprojekt gehörenden fünf Gemeinden kann man zukünftig auf eine Internetverbindung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit zwischen 50 und 100 Megabit zurückgreifen, die selbst in Ballungszentren nicht überall verfügbar ist. Per Glasfaser kann Vodafone zudem seine Mobilfunk-Basis-Station besser als bisher anbieten und Regionen versorgen, in denen ein kabelgebundener Zugang bisher nicht möglich war.

    Als Netzbetreiber für Strom und Gas verlegt das RWE bei der Modernisierung des Kabelnetzes immer ein Leerrohr, um Glasfaserkabel aufnehmen zu können. So können später Verbindungen problemlos und ohne weitere kostspielige Erdarbeiten integriert werden. Bisher liegen rund 80 Kilometer Leerrohre vom RWE im Rhein-Hunsrück-Kreis.

    Jürgen Häfner vom Mainzer Innenministerium sagte eine weitere Förderung des Landes von IT-Projekten zu und forderte die Gemeinden auf, ihre Projekte mit den Versorgern zu koordinieren.

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