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  • Premiere im Kreis: Linke im VG-Rat Emmelshausen vertreten

    Emmelshausen. Die Linken haben im Verbandsgemeinderat Emmelshausen zwei Sitze erobert. Das ist die Besonderheit der Kommunalwahlen im Vorderhunsrück. Damit ist der Emmelshausener Verbandsgemeinderat der einzige im Kreis, wo die Linken punkten konnten.

    Im Wahllokal in Karbach wurde es bei der Kommunalwahl erst gegen Nachmittag so richtig voll.
    Im Wahllokal in Karbach wurde es bei der Kommunalwahl erst gegen Nachmittag so richtig voll.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Dass ausgerechnet in der christdemokratischen Hochburg ein dunkelroter Farbtupfer sichtbar wird, mögen einige Beobachter als seltsam empfinden. Aber die Linken um den Birkheimer Roger Mallmenn haben eben im Vorderhunsrück eine starke Hausmacht. Die Linken erreichten 4,3 Prozent der Stimmen und nehmen einen der 28 Sitze ein.

    Ansonsten ist in die kommunalpolitische Landschaft der Verbandsgemeinde Emmelshausen wenig Bewegung gekommen. Abgesehen von der Tatsache, dass die FDP, die im Emmelshausener Land eh traditionell schwach ist, nun von der Bildfläche verschwunden ist. Die CDU behauptet sowohl in der Verbandsgemeinde als auch in der Stadt Emmelshausen die absolute Mehrheit. Das ist seit Jahrzehnten Normalität.

    SPD bekommt keinen Boden unter die Füße

    Die SPD bekommt einfach keinen Boden unter die Füße und bleibt im 20-Prozent-Turm gefangen. Die FWG baut ihre Position als starke dritte Kraft weiter aus. Im Verbandsgemeinderat kommt die CDU auf 53,4 Prozent und behauptet ihre 15 Sitze. Die SPD steigert ihren Stimmenanteil um 3 Prozent auf 24,0 Prozent und kommt auf 7 Mandate (2009: 6 Sitze).

    Die FWG erreicht 16,6 Prozent. Das ist ein Plus von 0,4 Prozentpunkten. Damit kann sie ihre 5 Mandate behaupten. Die FDP verliert etwa fünf Prozentpunkte, hat jetzt nur noch einen Stimmenanteil von 1,7 Prozent und verliert ihre zwei Mandate.

    CDU hat nach wie vor absolute Mehrheit

    Im Stadtrat von Emmelshausen hat sich an der Sitzverteilung nichts geändert. Die CDU hat nach wie vor 11 der 20 Mandate inne und behauptet damit die absolute Mehrheit. Die SPD erringt 5 Sitze und die FWG 4. Dabei verliert die CDU 3,7 Prozentpunkte und kommt nun auf einen Stimmenanteil von 51,7 Prozent. 2009 hatte die CDU 55,3 Prozent errungen. Die SPD verliert genau einen Prozentpunkt und landet nun bei 24,5 Prozent.

    Einziger Gewinner bei der Stadtratswahl ist die FWG. Sie konnte ihren Stimmenanteil von 19,2 auf 23,9 Prozent steigern. Damit dürften die Freien Wähler das fünfte Mandat nur knapp verpasst haben. ww

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