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    BoppardOrtsbeiräte: SPD stiehlt der CDU nicht überall in Boppard die Schau

    Die Kommunalwahlen in Boppard brachten zwar keine gravierenden Veränderungen in der politischen Landschaft. Aber sie bestätigten die Erkenntnis, dass die SPD zur stärksten politischen Kraft in der Einheitsgemeinde aufgestiegen ist.

    Die Bopparder Grünen wollen weitere "Schuldenbersche" verhindern. Ob die Wahlkampf-Polemik gefruchtet hat?
    Die Bopparder Grünen wollen weitere "Schuldenbersche" verhindern. Ob die Wahlkampf-Polemik gefruchtet hat?
    Foto: Wolfgang Wendling

    Von unserem Redakteur Wolfgang Wendling

    Boppard wird von einem SPD-Bürgermeister regiert, die SPD stellt die meisten Ortsvorsteher, dominiert die Hälfte der Ortsbezirke und hat bei den Ortsbeiratswahlen im mit Abstand größten Ortsbezirk Boppard die CDU vom Sockel gestoßen.

    Bei den Wahlen zum Bopparder Ortsbeirat legte die SPD um 3,2 Prozentpunkte zu und steigerte ihren Stimmenanteil auf 27,0 Prozent. Die CDU sackte von 40,1 auf 29,6 Prozent ab. Das hat Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Ortsbeirat. Jetzt ist die SPD mit 6 Sitzen vorne und hat zusammen mit den drei BfB-Mandatsträgern die Mehrheit.

    Die CDU, die in der jetzt zu Ende gehenden Wahlperiode 6 Mandate hatte und mit den Brager-Grünen (2 Mandate) die Mehrheit besaß, kommt nur noch auf 4 Sitze. Auch die Grünen verloren einen Sitz. Dafür ist die FWG mit einem Mandat im Ortsbeirat vertreten. Bürger für Boppard konnten ihr Wahlergebnis von 15,9 auf 17,2 Prozent steigern, konnten den vierten Sitz aber nicht erobern.

    Aber die CDU ist in Boppard kein Verlierer auf weiter Flur. Sie hat auch durchaus Erfolge zu vermelden. Neben der Rückeroberung des Ortsvorsteherpostens in Weiler ist ihr mit Amtsinhaber Wolfgang Spitz ein fulminanter Sieg bei den Ortsvorsteherwahlen in Bad Salzig gelungen. Und sie hat ja noch die Chance, die Ortsvorsteher in Boppard und Hirzenach zu stellen.

    Einen großen Erfolg kann die CDU in Buchholz, dem zweitgrößten Bopparder Ortsbezirk vermelden. Nachem sie 2009 mit 47,8 Prozent ihre absolute Mehrheit im Ortsbeirat verloren und ebenso wie die SPD 6 der insgesamt 13 Mandate errungen hatte (1 Sitz ging an die Grünen), fand die CDU am Sonntag zu alter Stärke zurück: 50,4 Prozent und 7 Sitze, lautete das Ergebnis. Die SPD kam bei einem Verlust von 3 Prozentpunkten auf 41,1 Prozent. Die Grünen legten lvon 8,1 auf 8,5 Prozent leicht zu und behielten ihren Sitz. So regiert die SPD-Ortsvorsteherin gegen eine absolute CDU-Mehrheit.

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