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    MainzOrden für Christiane Schauder: Aus Simmern stammende Künstlerin mit Verdienstmedaille ausgezeichnet

    "Seit vielen Jahren schon scheuen Sie keine Mühe, um Kunst und Menschen zu bewegen, und vor allem, um die Menschen mit Kunst zu bewegen. Einschlägige rheinland-pfälzische Kulturangebote sind untrennbar mit Ihrem Namen verknüpft", sagte Kulturministerin Vera Reiß bei der Verleihung der Verdienstmedaille des Landes an Christiane Schauder. Damit würdigte sie das herausragendes Engagement der in Simmern geborenen und aufgewachsenen und heute in Mainz lebenden Malerin.

    Den Verdienstorden erhielt Christiane Schauder. Kultusministerin Vera Reiß und der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling gratulierten.
    Den Verdienstorden erhielt Christiane Schauder. Kultusministerin Vera Reiß und der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling gratulierten.
    Foto: Werner Dupuis

    Seit ihrer "folgenschweren" Entscheidung, Mitte der 70er-Jahre Simmern und den Hunsrück für ein Kunststudium in Mainz zu verlassen, bereichere Christiane Schauder die Kulturlandschaft in Rheinland-Pfalz und ganz besonders in Mainz, unterstrich Reiß. Sie gehörte 1984 zu den Gründungsmitgliedern des Programmkinos CinéMayence.

    Gemeinsam mit ihrem Mann Günter Minas rief sie 1997 die "kleinste Biennale der Welt", die Veranstaltung "3x klingeln!", in der Mainzer Neustadt ins Leben. Dabei öffnen alle zwei Jahre Privatpersonen für ein Wochenende ihre Wohnungen zur Präsentation von Kunst. Durch diese besondere Ausstellungssituation im alltäglichen Lebensumfeld entsteht ein besonders intensiver Austausch zwischen den Beteiligten. Die Arbeiten werden leichter zugänglich.

    Neben der Kunst widmet sich Schauder der Förderung von Musik und Literatur. Regelmäßig finden in ihrem Atelier Jazzkonzerte und Lesungen statt. Christiane Schauder setzt sich besonders tatkräftig für die gezielte Förderung von Frauen ein. Entscheidend habe sie zum Erfolg des vom Kulturministerium geförderten Projektes "Mentoring für bildende Künstlerinnen" beigetragen.

    Zu den ersten Gratulanten gehörte der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling. "Sie ist der Knotenpunkt zahlreicher Netzwerke, als großartige Streiterin für die Kultur habe ich sie bei vielen Aktionen und Initiativen kennen und schätzen gelernt". Auch zukünftig bleibt die Kunst für Schauder lebensbestimmendes Element. "Ich freue mich auf auf weitere gemeinsame Aktivitäten mit euch", sagte sie zum Dank. wd

    Boppard Simmern
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