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    BoppardLetztes Baby im Bopparder Krankenhaus entbunden

    Müde und satt gähnt die kleine Leonie in die Kamera. Am 27. Juni um 13.23 Uhr kam sie als letztes Baby im Stiftungsklinikum Mittelrhein in Boppard zur Welt. Stolze 54 Zentimeter und immerhin 4240 Gramm sind die Eckdaten zur Geburt des kleinen Mädchens. Leonie läutet das Ende der geburtshilflichen Abteilung im Bopparder Krankenhaus ein.

    Mit Leonies Geburt geht eine Ära am Bopparder Krankenhaus zu Ende. Weitere Geburten wird es am Standort Boppard nicht mehr geben, die geburtshilfliche Abteilung wurde geschlossen.
    Mit Leonies Geburt geht eine Ära am Bopparder Krankenhaus zu Ende. Weitere Geburten wird es am Standort Boppard nicht mehr geben, die geburtshilfliche Abteilung wurde geschlossen.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Boppard - Müde und satt gähnt die kleine Leonie in die Kamera. Am 27. Juni um 13.23 Uhr kam sie als letztes Baby im Stiftungsklinikum Mittelrhein in Boppard zur Welt. Stolze 54 Zentimeter und immerhin 4240 Gramm sind die Eckdaten zur Geburt des kleinen Mädchens. Leonie läutet das Ende der geburtshilflichen Abteilung im Bopparder Krankenhaus ein.

    Mutter Helga Schuth-Bäcker wollte unbedingt in Boppard ihr Kind gebären. Sie war die letzte Frau, die in Boppard noch einmal entbunden hat. Sie war im Medizinischen Versorgungszentrum Patientin von Khaled Tbaileh angemeldet. Leonie machte eine Punktlandung und kam noch rechtzeitig vor dem offiziellen Aus der Entbindungsstation zur Welt. Aber nicht nur die Mutter ist glücklich über die Geburt der Tochter, auch Vater Frank Schuth ist stolz.

    Er durfte dem Kaiserschnitt beiwohnen und war sprachlos, als er Leonie erstmals in den Armen halten durfte. Freude auch beim großen Bruder Niklas. „Wenn ich noch einmal entbinden sollte, würde ich gern wieder mein Kind hier zur Welt bringen. Leider ist es nicht mehr möglich“, ist Helga Schuth-Bäcker traurig über die endgültige Schließung der Abteilung. Die ambulante und stationäre Versorgung im Bereich der Gynäkologie wird weiterhin angeboten.

    Hebamme Valentina Friesen, die seit 1996 im Bopparder Krankenhaus tätig ist, wird im Bereich der gynäkologischen Abteilung weiterbeschäftigt. Hebamme Astrid Hoberg, die bei Leonies Geburt dabei war, wird die Nachsorge für Mutter und Kind übernehmen. sub

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