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    Rhein-HunsrückKontrolltag: Polizei bremst die Raser aus

    Schneller als die Polizei erlaubt: Am Dienstag wurden im Rhein-Hunsrück-Kreis etliche Temposünder aus dem Verkehr gezogen. Allein auf der A 61 zwischen den Anschlussstellen Stromberg und Koblenz-Metternich wurde die Geschwindigkeit von 9808 Autos, Lastwagen und Motorrädern gemessen.

    Geblitzt – und daraufhin von den Beamten an der Kontrollstelle angehalten – wurden 568 Fahrer. „Der Tagesschnellste war mit 166 km/h auf der Moseltalbrücke unterwegs, obwohl dort nur Tempo 100 erlaubt ist", erklärt Jens Dommeck, der kommissarische Leiter der Autobahnpolizei Emmelshausen im Gespräch mit unserer Zeitung.

    Mehrere Kontrollstellen im Kreis

    Für den landesweiten Kontrolltag hatte die Polizei am Dienstag hauptsächlich Streckenabschnitte ausgewählt, an denen es in der Vergangenheit immer wieder zu hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen und schweren Verkehrsunfällen gekommen war. Die Polizeiinspektion Boppard richtete frühmorgens gemeinsam mit der Bereitschaftspolizei eine Kontrollstelle an der B 327 bei Nassheck ein. Auf der Straße zwischen Buchholz und Waldesch waren zwischen 9 und 16 Uhr insgesamt 55 Fahrzeuge in der Tempo-70-Zone deutlich zu schnell unterwegs. Vier Fahrverbote wurden verhängt. Negativer Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 133 Kilometern pro Stunde gemessen wurde.

    Währenddessen machten die Polizeiinspektion Simmern und die Polizeiwache Hahn gemeinsam Jagd auf Raser. Zwischen 6.30 und 10 Uhr hatten es viele Verkehrsteilnehmer auf der B 50 bei Ellern in Richtung Autobahnauffahrt besonders eilig. 51 Fahrzeuge waren deutlich zu schnell unterwegs. Negativer Spitzenreiter war ein Autofahrer, der mit 161 Sachen durch die 120er-Zone raste. Noch am selben Vormittag wurde die Kontrollstelle an der B 50 weiter in Richtung Flughafen Hahn verlegt. Der neue Standort war ab 11.30 Uhr hinter der Kauerbachtalbrücke bei Kirchberg. Dort gingen der Polizei insgesamt 46 Temposünder ins Netz, wie Polizeihauptkommissar Bernd Hoffmann berichtet.

    Raser flüchtet vor Polizei

    Auch das noch: Gegen 12.24 Uhr versuchte ein silberner Audi, sich der Kontrolle zu unterziehen. Der Wagen mit Frankfurter Kennzeichen wurde zuvor mit einer Geschwindigkeit von 165 km/h gemessen. Zwar erkannte er zunächst die Anhaltesignale eines Polizisten und verlangsamte sein Fahrzeug so, als wolle er anhalten. Doch plötzlich fuhr der Mann an zwei aufgestellten Pylonen hindurch und beschleunigte wieder. Er konnte nach einer Verfolgungsfahrt von Kräften der Polizeiwache Hahn auf der B 50 in Höhe von Büchenbeuren gestoppt werden. Es stellte sich heraus, dass der selbe Fahrer erst wenige Minuten zuvor in Simmern einen Verkehrsunfall verursacht hatte – und daraufhin geflüchtet war. Die Polizei kündigte weitere Kontrollen an. eck

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