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    KirchbergKirchberger Tankstelle schon wieder überfallen: Betreiber verfolgte die Täter

    Auf Zigaretten haben es die Räuberbanden abgesehen, die am Mittwochmorgen zum vierten Mal innerhalb eines halben Jahres eine Tankstelle überfallen haben. Der alarmierte Betreiber verfolgte die Täter zunächst noch bis nach Kappel, bekam es da aber mit der Angst zu tun.

    Dreimal war die Aral-Station am Kreisel Ziel der nächtlichen Einbrüche, einmal die ED-Tankstelle an der K3 (alte B 50). Die Polizei bezeichnet die Überfälle als sogenannte Blitzeinbrüche. Länger als zwei bis vier Minuten dauern diese gewöhnlich nicht, weil die Täter über die Alarmsysteme Bescheid wissen und deshalb schnell flüchten.

    Der jüngste Überfall auf die Aral-Tankstelle ereignete sich am frühen Mittwochmorgen gegen 1.30 Uhr. „Das geht sehr schnell: Tür aufhebeln oder Scheibe einschlagen, Zigaretten einpacken und weg“, schildert der Simmerner Kripo-Beamte die Vorgehensweise der Täter, die mit drei bis fünf Mann ihre Raubzüge durchführen.

    Zigaretten im Wert von 5000 Euro erbeutet

    Die Beute hat in der Regel einen Wert im vierstelligen Euro-Bereich. Diesmal klauten die Täter Zigaretten im Wert von rund 5000 Euro. „Das kann auch mal hochgehen bis zu 10.000 Euro“, erklärt der Kripobeamte.

    Die besondere Lage der Tankstelle, die für das Geschäft des Kirchberger Aral-Betreibers güstig ist, wirkt sich leider ebenso günstig für die Räuber aus. Schnell können sich die Einbrecher am Knotenpunkt von zwei Bundesstraßen über die nahe B50 nach Rheinböllen zur Autobahn oder über die B421 in Richtung Mosel aus dem Staub machen.

    Gefährliche Verfolgungsaktion

    Diesmal wurden sie allerdings verfolgt. Der alarmierte Betreiber der Tankstelle fuhr den Einbrechern nach bis Kappel. Im Baustellenbereich des Ortes fuhr er sich leider fest. Als er dann die Männer mit ihren schwarzen Strumpfmasken sah, zog es es vor, lieber umzukehren.

    „Das war auch richtig“, erklärte der Kripomann, denn die Täter gehen offenbar nicht zimperlich vor. Schon allein die Verfolgungsaktion sei zu gefährlich gewesen. „Sonst haben wir schnell noch ein anderes Delikt als ,nur' einen Überfall“, mutmaßte der Polizist. tor

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