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    KirchbergKein „Notdurft-Notstand“ an Grundschule Kirchberg

    Wenige Wochen nur nach der Einweihung der neuen Grundschule im Kirchberger Kaisergarten (wir berichteten) macht hartnäckig ein Gerücht am Wasserturm die Runde: „Die haben vergessen, Toiletten in der Schule einzubauen“, erzählt so mancher im Kirchberger Land. Ein 5,6 Millionen-Euro-Projekt mit einem solch fatalen Mangel? Ist das überhaupt möglich?

    Nur wenige Meter neben der neu errichteten Grundschule in Kirchberg befindet sich auf dem Pausenhof die generalsanierte Toilettenanlage. Gerüchten von einem Baumangel erteilt der Beigeordnete Wolfgang Wagner eine Abfuhr: „Die Wirtschaftlichkeit muss gewahrt bleiben.“
    Nur wenige Meter neben der neu errichteten Grundschule in Kirchberg befindet sich auf dem Pausenhof die generalsanierte Toilettenanlage. Gerüchten von einem Baumangel erteilt der Beigeordnete Wolfgang Wagner eine Abfuhr: „Die Wirtschaftlichkeit muss gewahrt bleiben.“
    Foto: Thomas Torkler

    Kirchberg - Wenige Wochen nur nach der Einweihung der neuen Grundschule im Kirchberger Kaisergarten (wir berichteten) macht hartnäckig ein Gerücht am Wasserturm die Runde: „Die haben vergessen, Toiletten in der Schule einzubauen“, erzählt so mancher im Kirchberger Land. Ein 5,6 Millionen-Euro-Projekt mit einem solch fatalen Mangel? Ist das überhaupt möglich?

    „Nein“, sagt Wolfgang Wagner, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Kirchberg. Er vertritt den derzeit in Urlaub befindlichen Bürgermeister Harald Rosenbaum. Auch ihm ist dieses Gerücht schon zu Ohren gekommen, und er kann darüber nur den Kopf schütteln. Ein „Notdurft-Notstand“ herrsche an der neuen Lehranstalt nicht. Toiletten seien in „ausreichender Zahl“ vorhanden.

    Dabei verweist der Beigeordnete auf die von Grund auf sanierte Toilettenanlage auf dem Pausenhof. „Sie wurde mit der Einweihung der neuen Schule fertiggestellt.“ An den Bedingungen für die Schüler habe sich dadurch nichts verändert. Sie hätten vor dem Umzug diese Toiletten aufgesucht und würden dies jetzt genauso tun. „Dort gibt es zwölf Toiletten für Mädchen und sechs für Jungen, also genau den Bedürfnissen entsprechend“, rechnet Wagner vor. „Die Anlage wurde erst generalsaniert.“ Der kurze Weg dorthin sei auch den Grundschülern durchaus zumutbar. „Außerdem sollten die Kinder sowieso möglichst während der Pausenzeiten die Toiletten aufsuchen – und da sind sie auf dem Pausenhof richtig untergebracht.“

    Dennoch seien auch im Neubau Toiletten vorhanden, „falls die Schüler mal während dem Unterricht austreten müssen“. Im Erdgeschoss befindet sich eine Behindertentoilette, dazu je ein Jungen- und Mädchenklo. Auch im Obergeschoss gibt es jeweils eine Jungen- und Mädchentoilette, dazu kommen noch Lehrertoiletten. „Weshalb also solche Gerüchte auftauchen, kann ich nicht nachvollziehen“, erklärt Wagner. Dass die Toiletten wie schon zuvor auf dem Pausenhof untergebracht seien, habe auch mit den Finanzen zu turn. „Wir haben hier viele Millionen Euro investiert und wollen sorgsam mit dem Geld des Steuerzahlers umgehen. Wir haben nie eine Luxusschule geplant, für uns stand immer die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund“, betont der Erste Beigeordnete.

    5,6 Millionen Euro hat die Verbandsgemeinde als Träger in den Schulneubau gesteckt, weitere 2 Millionen Euro flossen in eine gemeinsam mit der KGS zu nutzenden Mensa. Dafür gab es hohe Zuschüsse vom Land. mal

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