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    SohrenEin neues Pfarrheim für die Sohrener Katholiken

    Über mehrere Jahre beschäftigte sich der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde St. Michael in Sohren mit dem Bau eines neuen Pfarrheims. Grund: Das 1955 bezogene alte Pfarrheim war in die Jahre gekommen und marode. An ihm hatte mächtig der Zahn der Zeit genagt.

    Küster Albert Kupp, Bürgermeister Markus Bongard, Verwaltungsratsvorsitzender Wiegand Odenbreit, Architektin Sonja Russell und Pastor Ludwig Krag (von links) beim Spatenstich für das Pfarrheim in Sohren.
    Küster Albert Kupp, Bürgermeister Markus Bongard, Verwaltungsratsvorsitzender Wiegand Odenbreit, Architektin Sonja Russell und Pastor Ludwig Krag (von links) beim Spatenstich für das Pfarrheim in Sohren.
    Foto: Markus Lorenz

    Sohren - Über mehrere Jahre beschäftigte sich der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde St. Michael in Sohren mit dem Bau eines neuen Pfarrheims. Grund: Das 1955 bezogene alte Pfarrheim war in die Jahre gekommen und marode. An ihm hatte mächtig der Zahn der Zeit genagt.

    Am Mittwochvormittag erfolgte nun der Startschuss in Form des ersten Spatenstiches für das neue Pfarrheim. Es wird im Schatten der Kirche St. Michael entstehen, dort wo das alte Pfarrheim abgerissen wurde. Eine Renovierung war wegen der schlechten Bausubstanz nicht mehr möglich. Das zweigeschossige Haus entspringt einem Architektenwettbewerb. Es bietet unter anderem Räume für die Jugend im Obergeschoss sowie einen großen Multifunktionsraum im Erdgeschoss, der bei Bedarf auch um das Foyer erweitert werden kann. Selbstverständlich wird das Gebäude nach dem neuesten Stand der Energiespartechnik errichtet. „Wir arbeiten hier in enger Abstimmung mit der Kirchengemeinde zusammen“, erklärt Architektin Sonja Russell.

    Die Gesamtkosten des Bauvorhabens belaufen sich auf rund 645.000 Euro. Das Bistum Trier trägt davon 343.500 Euro, der Rest wird von der Kirchengemeinde St. Michael aus Rücklagen, Spenden und Fremdmitteln aufgebracht. Hier ist die Kirchengemeinde auch weiterhin dringend auf Spenden angewiesen.

    Pastor Ludwig Krag sprach beim Spatenstich von einem „denkwürdigen Ereignis“. Besonders hob er die Verdienste des Verwaltungsratsvorsitzenden Wiegand Odenbreit hervor. „Er war immer die treibende Kraft und hat sich für die Sache stark gemacht. Es hat lange gedauert, aber jetzt sind wir auf einem guten Weg. Ich bin froh, dass wir nun die Schippe in die Hand nehmen und loslegen können.“

    Sohrens Bürgermeister Markus Bongard zeigte sich ebenso erfreut über den Neubau. „Das ist wirklich eine tolle Sache für die ganze Gemeinde, die wir alle nur begrüßen können.“ Die Räume des neuen Pfarrheims würden dringend benötigt: „Sie sind von der Jugendarbeit über den Seniorenkreis bis hin zum Kirchenchor sehr wichtig. Wir arbeiten eng mit der Kirchengemeinde zusammen.“ mal

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