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  • Bacharach: Kammermusik fand ihre Liebhaber beim VIA-Konzert

    Bacharach. Klassik im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal ist eine Reihe von 70 Konzerten, die vom Sankt Goar International Festival veranstaltet wird. Mit seiner Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Sujets und der hinreißenden Atmosphäre von neun ausgesuchten Spielstätten soll musikalisch das Mittelrheintal neu erlebt werden.

    Dankbare Zuhörer fand das Bläsertrio, bestehend aus Kathrin Christians (Querflöte), Marc Engelhardt (Fagott) und Martin Vogel (Klarinette) beim VIA-Konzert im Rahmen des Sankt Goar International Festivals.
    Dankbare Zuhörer fand das Bläsertrio, bestehend aus Kathrin Christians (Querflöte), Marc Engelhardt (Fagott) und Martin Vogel (Klarinette) beim VIA-Konzert im Rahmen des Sankt Goar International Festivals.
    Foto: Werner Dupuis

    Einer dieser besonderen Orte ist das ehemalige Sekthaus Geiling bei Bacharach. Wiederbelebt wurde der viele Jahre leer stehende Gebäudekomplex direkt an der B 9 von VIA, einem Unternehmen das Zementmosaikplatten mit faszinierenden Mustern, entsprechend der historischen Vorlage oder im neuen Design produzieren.

    Beim jüngsten Konzert nahm ein Bläsertrio, bestehend aus Kathrin Christians (Querflöte), Martin Vogel (Klarinette) und Marc Engelhardt (Fagott) ihre Zuhörer auf eine musikalische Reise quer durch Amerika und Europa.

    Träumerische Melodien

    Das erste Stück stammt von dem US-Amerikaner und Sohn polnisch-slowakischer Einwanderer Robert Muczynski (1929 bis 2010). Er hat neben Kammermusik auch mehrere Filmmusiken komponiert. Die hier vorgetragene Komposition "Fragmente" repräsentiert beispielhaft das Illustrative, das auch bei einigen der anderen Kompositionen des Programms zu spüren ist. Die Melodien schwingen träumerisch, leise und sacht.

    Auch die folgenden Kompositionen waren ihrer Farbigkeit nicht weit von ähnlichen Vorstellungen und Stimmungen entfernt. Das gilt für die Komposition von Paul Pierné (1874 bis 1952), einem Pariser, ebenso wie für die von Charles Koechlin, Alexandre Tansman und Kaspar Kummer. Da hört man mäandrierende Melodik, und selbst Debussys "Syrinx", eine Komposition für Querflöte solo, die Kathrin Christians ausgezeichnet vorträgt, passt zu diesem Programm mit seinen Wanderungen durch musikalische Landschaften. Zum Schluss gab es Mozart, sehr passend mit seinem "Divertimento Nr. 2 in Es-Dur", bedeutet Divertimento doch Vergnügen, Unterhaltung und Spaß. Das Publikum dankte mit herzlichem Applaus.

    Okzident trifft Orient

    Das nächste Via-Konzert findet am Freitag, 8. April, um 19 Uhr statt. Musikalisch trifft sich Okzident und Orient. Es gastiert das Camellia-Ensemble. Die Musiker sind alle aus ihrer Heimat Syrien geflohen und haben in Bremen eine neue Heimat gefunden. Ihr Repertoire besteht aus zeitgenössischer und klassischer Musik des nahen Ostens und des arabischen Raums. Sie spielen auf Originalinstrumenten Lieder aus verschiedenen Regionen und Epochen. wd

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