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    SimmernAm Schinderhannesplatz und auf dem Fruchtmarkt: Simmern bietet zwei Marktmittelpunkte

    "Kaafe im Dunkele" lautet die Übersetzung von Late-Night-Shopping. In Simmern praktizieren die Veranstalter in der Adventszeit diese Form des Weihnachtsverkaufs, die möglichst viele Besucher - und Kunden - in die Innenstadt locken soll.

    Mit dem Umzug auf den fertiggestellten Schinderhannesplatz hat man seinerzeit die richtige Entscheidung getroffen. Das Ambiente ist gemütlich, und hier versammelten sich am Freitagabend auch die Gäste an den Glühweinständen, bummelten zwischendurch mal an den Buden mit weihnachtlichen Angeboten vorbei oder bissen in eine Bratwurst.

    Zweite Anlaufstelle am Fruchtmarkt

    Aber genau das passierte weiter unten in der Fußgängerzone noch einmal. Am Fruchtmarkt spielte sich das Trio No Plugs Required querbeet durch Rock und Pop, machte zwischendurch auch mal Halt bei weihnachtlichen Klängen und sorgte für Unterhaltung. Getränke und eine gegrillte Wurst luden zum Verweilen ein. Einige Verkaufsbuden vor der Stephanskirche komplettierten die Szenerie. Es gab also zwei Zentren, die quasi das Bindeglied für einen Bummel durch die Fußgängerzone wirkten.

    Die Geschäfte hatten bis 22 Uhr geöffnet. Das Wetter spielte am Freitagabend gut mit, die klirrende Kälte hatte sich rechtzeitig verabschiedet, sodass einigermaßen Betrieb herrschte in der Stadt.

    Von einem Besuch wie eine Woche vorher in Kirchberg und Kastellaun ist man allerdings in Simmern weit entfernt. Doch die Ausrichtung ist in der Kreisstadt eine andere. Die Innenstadt präsentiert sich weniger als Adventsmarktmeile, sondern will ein zusätzliches Shoppingangebot bieten, für das die Einzelhändler sich ins Zeug gelegt und ihre Waren in festlichem Ambiente dekoriert hatten. Zahlreiche Besucher nahmen das Angebot bei einem Bummel durch die Geschäfte in Augenschein.

    Weihnachtliche Stimmung will nicht aufkommen

    Und dennoch, so richtig weihnachtliche Stimmung wollte nicht aufkommen, und so richtig viel Betrieb war auch nicht. Es verlief sich, die einen Besucher verweilten am Schinderhannesplatz, die anderen den Fruchtmarkt. Der Bedarf nach weihnachtlicher Gemütlichkeit und Geselligkeit bei Wurst und Glühwein war vorhanden, doch sie wollte aufgrund der "Zersiedelung" der Stände nicht so richtig aufkommen. Vielleicht wäre eine noch konsequentere Konzentration der Weihnachtsmarktstände und -buden auf den Schinderhannesplatz ein lohnender Ansatz.

    Thomas Torkler

    Boppard Simmern
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