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  • Bopparder Gymnasiasten mimten vor Ministerin Ahnen den "Bildungstod"

    Boppard. Auf das Kommando "Bildungstod" fallen 20 schwarz gekleidete Kunstschüler des Bopparder Kant-Gymnasium zu Boden. Als sich Doris Ahnen nähert, stehen die Gymnasiasten auf und diskutieren mit der Ministerin. Es geht um die MSS-Reform. Mit der  kurzen Demo bringen die Schüler um ihre Lehrerin Melanie Müller ihren Unmut über die Reform zum Ausdruck. Aber deswegen ist Ahnen gar nicht nach Boppard gekommen.

    Boppard. Auf das Kommando "Bildungstod" fallen 20 schwarz gekleidete Kunstschüler des Bopparder Kant-Gymnasium zu Boden. Als sich Doris Ahnen nähert, stehen die Gymnasiasten auf und diskutieren mit der Ministerin. Es geht um die MSS-Reform. Mit der  kurzen Demo bringen die Schüler um ihre Lehrerin Melanie Müller ihren Unmut über die Reform zum Ausdruck. Aber deswegen ist Ahnen gar nicht nach Boppard gekommen.

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    Bildungsministerin Doris Ahnen kam zur Einweihung der mit Bundesmitteln sanierten Berufsbildenden Schule und des Kant-Gymnasiums nach  Boppard. 2,4 Millionen Euro, das sind 80 Prozent der Gesamtkosten, machte Berlin für beide Schulen locker. Mainz fördert des Restbetrag, den der Kreis als Träger zu zahlen hat, mit einem zinslosen Darlehen.
    Bildungsministerin Doris Ahnen konnte sich in Boppard ein Bild davon machen, welch nachhaltige Wirkung die Konjunkturspritze gerade für den Sektor Bildung erzielt. Von 2600 Einzelprojekten aus dem Konjunkturpaket landesweit betreffen 2100 Kindergärten, Schulen und Hochschulen, tat die Ministerin kund.

    Gleich bei ihrer Ankunft am Kant-Gymnasium erlebte die Ministerin ein außerplanmäßiges künstlerisches Präludium. Schüler demonstrierten gegen den "Bildungstod". Hintergrund: Ab dem Schuljahr 2011/12 soll es nicht mehr möglich sein, die Fächer Kunst und Musik als mündliches viertes Abitur-Prüfungsfach zu wählen, sondern nur noch als zusätzliches fünftes Abitur-Prüfungsfach. "Unsere Schüler sind empört", sagte Kunstlehrerin Melanie Müller. Sie bat Ahnen, die Entscheidung nochmal zu überdenken. Die Ministerin zeigte sich von der  "Darstellenden Kunst" über den "Bildungstod" beeindruckt, machte jedoch deutlich, dass die Reform aufgrund einer  Absprache aller 16 Bildungsministerien vor dem Hintergrund des gemeinsamen Abiturs in Deutschland zustandegekommen ist

    Details über die Sanierungsmaßnahmen an beiden Schulen erfahren Sie in der Freitagausgabe der Rhein-Hunsrück-Zeitung.

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