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  • 13,8 Millionen Euro Gesamtkosten: Bopparder Schwimmbad-Sanierung verteuert sich

    Boppard. 10 Millionen Euro - und keinen Cent mehr! Diese Obergrenze hat der Stadtrat Boppard in seinem wegweisenden Beschluss am 21. September für die Sanierung von Frei- und Hallenbad festgelegt. Jetzt sickerte durch, dass das Ganze unter 13,8 Millionen Euro nicht zu haben ist.

    Das Nichtschwimmerbecken im Bopparder Freibad (Mitte) - im Volksmund auch Herzbecken genannt - soll auf das Niveau von Springerturm und Schwimmerbecken verlegt werden. Dazu ist eine neue Planung notwendig. Konsequenz: Das Projekt verteuert sich erheblich. Foto:  Suzanne Breitbach
    Das Nichtschwimmerbecken im Bopparder Freibad (Mitte) - im Volksmund auch Herzbecken genannt - soll auf das Niveau von Springerturm und Schwimmerbecken verlegt werden. Dazu ist eine neue Planung notwendig. Konsequenz: Das Projekt verteuert sich erheblich.
    Foto: Suzanne Breitbach

    Von unserem Redakteur Wolfgang Wendling

    Im Bopparder Hauptausschuss, der sich am Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Schwimmbad beschäftigt, wird eine lebhafte Debatte erwartet.

    Eigentlich war die Sache klar: Aufbauend auf den bereits vorhandenen Planungen für den Umbau sowie die Neugestaltung des Hallenbades und die Sanierung des Freibades waren finanzielle Ausreißer für das Projekt nicht zu befürchten. Die Sanierungskosten fürs Freibad betragen 2,7 Millionen Euro, die fürs Hallenbad 4,5 Millionen. Dazu kommen Planungskosten von gut 1 Million Euro, die mehr als zur Hälfte bereits bezahlt sind. Diese Rechnung machte Bürgermeister Walter Bersch bei der Stadtratssitzung am 21. September auf.

    Die 10 Millionen Euro hätten dicke gereicht, auch wenn noch einige Änderungen an der ursprünglichen Planung des Freibades dazugekommen sind. So soll unter anderem das Nichtschwimmerbecken verlegt werden.

    Jetzt hat Monte Mare die Bopparder Kommunalpolitik mit den neuesten Erkenntnissen zu Planung und Baukosten regelrecht geschockt. Dem Vernehmen nach hat die Rengsdorfer Unternehmensgruppe mitgeteilt, dass aufgrund der Änderungswünsche der Bopparder gänzlich neu geplant werden müsse. Dadurch würden gemäß der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) nicht nur Kostensteigerungen bei der Planung, sondern auch bei der Bauausführung fällig.

    Laut Monte Mare, so ist zu hören, soll die Sanierung von Hallen- und Freibad jetzt etwa 13,8 Millionen Euro kosten - brutto, also einschließlich der Mehrwertsteuer.

    Beim Stadtratsbeschluss über die 10 Millionen Euro als Obergrenze bleibt offen, ob es sich um Brutto- oder Nettokosten handelt. Falls man diese Obergrenze als Nettokosten definiert, gibt es noch Luft nach oben. Wie auch immer: Die Bad-Sanierung wird auf jeden Fall viel teurer als erwartet. Man darf gespannt sein, wie der Hauptausschuss und später der Stadtrat das Problem lösen werden.

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