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    KatzenelnbogenZunächst auf Eis: Windpark und Wanderweg in der Warteschleife

    Die Idee, einen Leaderantrag für den geplanten Premiumwanderweg im Einrich zu stellen, wird zunächst auf Eis gelegt – allerdings aus gutem Grund: Wie Verbandsgemeindebürgermeister Harald Gemmer in der Sitzung des VG-Rates mitteilte, sei es sinnvoll, den Antrag erst später zu stellen.

    „Wenn wir das schon während der Konzeption machen, können wir später nicht bei der eigentlichen Durchführung Mittel in Anspruch nehmen.“ Das sei nicht sinnvoll, deshalb habe man momentan den Antrag zurückgezogen. „Wir machen jetzt mal die Planung und bewerben uns dann in der nächsten oder übernächsten Förderperiode für die Maßnahme.“ Momentan liefen unter anderem Gespräche mit den Hotelbetreibern entlang des geplanten Premiumweges.

    Zum seit Jahren geplanten Bau eines Windparks wartet die VG Katzenelnbogen weiter auf eine Entscheidung. Es geht dabei vor allem um die Befreiung von Vorgaben, die Bezug nehmen auf den Naturpark Nassau (die RLZ berichtete). Harald Gemmer erklärte: „Die obere Naturschutzbehörde hat mittlerweile bei der unteren Naturschutzbehörde nachgefragt, ob alle Vorgaben berücksichtigt seien.“ Eine Stellungnahme der Kreisverwaltung in Bad Ems sei mittlerweile zur SGD Nord in Koblenz auf den Weg gebracht worden. Im Juni erwarte man dazu eine Entscheidung, so der VG-Bürgermeister.

    Harald Gemmer nutzte die Sitzung, um nochmals explizit allen Einsatzkräften zu danken, die bei den Starkregenfällen vor wenigen Wochen geholfen haben. Durch starke Regenfälle hatte es Schäden in der Grundschule gegeben, weil dort Wasser vom oberen Schulhof durch einen Lichtschacht eingedrungen war. „Die Feuerwehr hat dort unter anderem unermüdlich geholfen, das Mobiliar hochzustellen“, so Gemmer. Man werde jetzt wohl den Lichtschacht aufmauern, um für die Zukunft ähnliche Vorfälle zu vermeiden, erklärte Gemmer auf Nachfrage von Ingo Brod (FWG). Auch im Gebäude der VG-Verwaltung hatte es Schäden gegeben. „Wir wissen bis heute nicht, woher das Wasser kam“, so Gemmer, Fakt sei aber, dass das Archiv der Werke und das Büro des Stadtbürgermeisters unter Wasser standen. Peter Schleenbecker, der zu dem Zeitpunkt die Vertretung von Stadtbürgermeister Horst Klöppel übernommen hatte, war sich sicher: „Die Fenster müssen neu gemacht werden, da kam das Wasser durch.“ Die Anschaffung einer neuen Drehleiter für die Feuerwehr rückt näher. Gemmer berichtete, momentan liefen Gespräche zu den notwendigen Parametern, danach folge vorschriftsmäßig die europaweite Ausschreibung.

    Von unserer Redakteurin Dagmar Schweickert

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