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    Limburg/RomTebartz-van Elst bekommt weniger Geld

    Der ehemalige Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst muss auf einen Teil seines Ruhestandsgehalt verzichten.

    Das Ruhestandgehalt wurde ihm gekürzt: Franz-Peter Tebartz-van Elst. Foto: dpa
    Das Ruhestandgehalt wurde ihm gekürzt: Franz-Peter Tebartz-van Elst.
    Foto: dpa

    Weihbischof Manfred Grothe hat einen Besuch im Vatikan für ein Treffen mit dem emeritierten Bischof von Limburg, Franz-Peter Tebartz-van Elst, genutzt. Dabei ging es um die Anpassungen der getroffenen Ruhestandsvereinbarung. Analog zum hessischen Beamtenrecht ergibt sich aus den anrechnungsfähigen Dienstzeiten ein Ruhegehaltsatz von 60,59 Prozent aus der Besoldungsgruppe B8. Die entsprechende Ordnung ist vom Apostolischen Administrator zum Dezember 2015 in Kraft gesetzt worden. Bislang hatte Tebartz-van Elst von 71,75 Prozent erhalten.

    Anlass der Reise Grothes, dem Apostolischen Administrator im Bistum Limburg, und des Weihbischofs Dr. Thomas Löhr sowie etwa 60 weiterer Bischöfe aus Deutschland war der sogenannte Ad-limina-Besuch im Vatikan. Höhepunkt der Reise und der Beratungen, die turnusmäßig alle fünf Jahre stattfinden, waren die Begegnungen mit Papst Franziskus. "Das Treffen mit unserem Heiligen Vater war eine wahre Bereicherung. Seine Aufmerksamkeit für die Belange und die Herausforderungen der Kirche in Deutschland und im Bistum Limburg sowie seine Dialogfähigkeit und Authentizität haben mich beeindruckt. Ich habe viele Impulse bekommen, die ich nun reflektieren und einbringen möchte", sagte Grothe.

    In den Gesprächen und Beratungen in den verschiedenen vatikanischen Kongregationen sei auch immer wieder auf den Weg der Aufarbeitung und Neuausrichtung in der Diözese Limburg geblickt worden. "Das synodale Miteinander im Bistum und die verlässliche Arbeit der Diözese in der Zeit der Sedisvakanz werden gesehen, anerkannt und wertgeschätzt", resümiert Grothe. Im Vatikan teilten die Gesprächspartner die Auffassung, dass das Bistum einen weiten Weg zur Versöhnung und des Neuanfangs gegangen ist. "Die zahlreichen Gespräche bewerte ich als Zeichen dafür, dass die Eröffnung des offiziellen Verfahrens zur Besetzung des Bischofsstuhles in Limburg nun zeitnah beginnt und bis zum Sommer 2016 ein neuer Diözesanbischof gefunden ist", sagt der Apostolische Administrator.

     

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