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    DiezStarker Einsatz: Diezer packen an für ihre Stadt

    Pflanzen, schneiden, aufmöbeln: Diez soll nach dem erklärten Willen der Stadt (noch) schöner werden. Ein entsprechender Aufruf, dabei tatkräftig mitzuwirken, erging unlängst zum zweiten Mal an die Bürger.

    Der Pflanzaktion im Generationenpark in Freiendiez sollen weitere folgen. Baumspenden sind natürlich gern gesehen.  Foto: Lore Spies
    Der Pflanzaktion im Generationenpark in Freiendiez sollen weitere folgen. Baumspenden sind natürlich gern gesehen.
    Foto: Lore Spies

    Stadtratsmitglied Kathrin Roßtäuscher hatte sich den aufgrund seiner geringen Fließgeschwindigkeit für rasch wuchernden Bewuchs anfälligen Mühlgraben zwischen Unterwirtstraße und Turnhalle vorgenommen und ließ damit den Worten Taten folgen - hatte sie doch selbst die "Ernte" der störenden Verkrautung angeregt. Rückte vor drei Jahren der Bauhof noch mit einem Bagger an, um der Verschlingungen Herr zu werden, setzten ehrenamtliche Helfer jetzt tapfer auf Handarbeit. Mit Watstiefeln stand Roßtäuscher am frühen, nebelverhangenen Morgen im Wasser und fischte, unterstützt von verschiedenen Bürgern, den grünen Teppich ab, während zeitgleich am Neuen Friedhof eine Freischneideaktion sowie im Generationenpark zwei Pflanzaktionen anliefen.

    Den Mühlgraben in Freiendiez haben fleißige Hände vom Bewuchs befreit und freigelegt. Weitere Aktionen im Stadtgebiet liefen parallel.
    Den Mühlgraben in Freiendiez haben fleißige Hände vom Bewuchs befreit und freigelegt. Weitere Aktionen im Stadtgebiet liefen parallel.
    Foto: privat

    "Es wird oft behauptet, dass die Stadt Diez nicht genug voranbringt", erklärte Stadtbürgermeister Frank Dobra, "aber mit diesem Großkampftag, an dem insgesamt gleich vier Aktionen laufen, wollen wir das Gegenteil unter Beweis stellen." Dobra, der Erste Beigeordnete Edgar Groß, weitere Stadtratsmitglieder sowie Axel Wagner vom Bauhof griffen zunächst unweit der Linde, die vor fünf Jahren aus Anlass der 20-jährigen Patenschaft mit der Stadt Bad Düben gepflanzt worden war, zum Spaten und setzten eine Zierkirsche. Das junge Gehölz ist ein Geschenk Bad Dübens, das zur Feier des nun 25-jährigen Jubiläums übergeben wurde. In Nachbarschaft von Linde und Seebühne soll das Bäumchen Wurzeln schlagen und zum Baum der Erinnerung heranwachsen - und möglichst in fünf Jahren erneut Gesellschaft bekommen. Die Partnerschaft werde aber noch an anderer Stelle im Freizeitgelände Wirt gewürdigt, und zwar am Verbindungsweg von der Brückenstraße zur Tennisanlage. Dort soll nach und nach eine Allee mit Schatten spendenden Bäumen entstehen, legten Dobra und Groß die Vorstellungen des Stadtrats zum Begrünungskonzept für den Freizeitpark dar, bevor sie erneut die Pflanzschaufel anpackten. Drei Blauglockenbäume hätten vor einiger Zeit den Anfang gemacht, nun sollten Elsbeeren folgen. Diese seltene Baumart sei vom Bauhof unter den verschiedensten Kriterien ausgesucht worden. Ein Exemplar spendete der Stadtrat, ein weiteres die Fraktionen des Stadtrats und ein drittes der Verein Freiendiezer. Vereinsvertreter Matthias Rether ging auf die Motivation der Stiftung ein: "Wir wollen uns aktiv an der Gestaltung des Generationenparks beteiligen. So können wir, unserer Satzung entsprechend, dem Ort etwas Gutes tun." Doch auch Besuchern von außen werde die Pflanzaktion zugutekommen, hielt Rether fest. Die Stadt steht weiteren Baumspenden aufgeschlossen gegenüber. Die Beratung zur Auswahl der richtigen Sorte obliege dem Bauhof, so Bürgermeister Dobra. Lore Spies

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