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    HahnstättenSalonorchester bietet Potpourri vom Walzer bis zur Filmmusik

    Sie haben ihre Vereinsadresse in Zollhaus, sie proben in Limburg, sie kommen aus weiten Teilen der Region, von Westerburg bis Aarbergen, von Diez bis ins Aargebiet. Sie musizieren in ihrer Freizeit und das mit viel Fleiß und großem Erfolg. Das Salonorchester Zollhaus, so heißt die erfolgreiche Gruppe, ist immer wieder ein gern gesehener Gast in Hahnstättens guter Stube. Die vielen Zuschauer bedankten sich für das Konzert mit kräftigem Applaus.

    Hahnstätten - Sie haben ihre Vereinsadresse in Zollhaus, sie proben in Limburg, sie kommen aus weiten Teilen der Region, von Westerburg bis Aarbergen, von Diez bis ins Aargebiet. Sie musizieren in ihrer Freizeit und das mit viel Fleiß und großem Erfolg. Das Salonorchester Zollhaus, so heißt die erfolgreiche Gruppe, ist immer wieder ein gern gesehener Gast in Hahnstättens guter Stube. Die vielen Zuschauer bedankten sich für das Konzert mit kräftigem Applaus.


    Das Programm des Orchesters bietet immer wieder musikalische Überraschungen. Udo Walter, Vorsitzender und erster Geiger sowie sein Kollege am Cello, Dr. Eberhard Dielmann, verstehen es ausgezeichnet, das Publikum auf das Konzert einzustimmen. Ihre gute Laune ist ansteckend und Dr. Dielmanns Geschichten führen in die Welt der Musik und auch ins tägliche Leben. Ob herzlich, fröhlich oder auch witzig, bei ihm kommen die informativen Ansagen spontan aus dem Herzen. So erfährt der Konzertbesucher immer vorweg was und von wem auf ihn akustisch zukommt. Meist erzählt der beliebte Conférencier auch die Lebensläufe der Komponisten, deren Werke aufgeführt werden.
    Sie sind schon eine tolle Truppe, die 25 Musiker und ihre Dirigentin Heide Holzner, die seit 25 Jahren dabei ist und seit 22 Jahren den Ton angibt für zwölf Geiger, drei Querflöten, drei Celli, und je ein Kontrabass, Schlagzeug, Saxofon, Trompete, Posaune und Klavier. Mit dabei und immer ein Höhepunkt des Konzerts ist die Sängerin Katja Nadler. Ihr folgt seit Jahren ein Fanklub zu den Konzerten. Auch dieses Mal zogen die Musiker samt der Sängerin alle Register der Tonkunst. Mit Anton Dvoraks berühmten Tänzen, dem Kaiserwalzer von Johann Strauß und Brahms' ungarischem Tanz führten sie in das 19. Jahrhundert und ließen der slawischen Musik, die einst die Großbürger in den Salons hörten, den Vortritt. Katja Nadler interpretierte Ciacomo Pucchinis „O mio babbino caro“ sowie die fesche „Christel von der Post“ mit ihrer jungen kraftvollen Stimme herausragend. Ein Kontrastprogramm sollte es sein. Dafür sorgten 21 junge Tänzerinnen aus der Junioren Show-Tanzgruppe Hadamar unter der Leitung von Silvia Lindenschmidt mit einem schmissigen Auftritt, der mit zahlreichen Hebefiguren beeindruckte.
    Der zweite Teil des Konzerts stand fast ganz im Zeichen amerikanischer Filmmusik. Die Zuhörer wippten und klatschen fleißig mit bei Henry Mancinis atemberaubenden Kompositionen. „Gabriellas Lied“ aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“ war Katja Nadler wie auf den Leib geschnitten und rührte mit seiner bewegenden Geschichte die Herzen der Besucher. „Ein bisschen sich selbst und die eigene Persönlichkeit finden“, so Dr. Dielmann, war der Tenor der Filmgeschichte. Den „Absacker“ interpretierten sie mit einem lebhaften Potpourri von Paul Linke. „Bis früh um fünfe“ dauerte es zwar nicht, aber als Belohnung und Zugabe trat noch einmal Katja Nadler auf die Hahnstätter Bühne und sang ihr „Wilja-Lied“ aus der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar. (wr)

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