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    LohrheimLohrheim: Umbau der Mehrzweckhalle vorgestellt

    Mit der Sanierung der Mehrzweckhalle steht Lohrheim ein großes Projekt bevor. Die Halle wurde 1965 bis 1967 in Eigenleistung erbaut und 1978 um einen Kelleranbau und den hinteren Eingang erweitert.

    Die Mehrzweckhalle ist der Treffpunkt für die großen Veranstaltungen in Lohrheim. Sie muss aber dringend saniert werden. Jetzt wurden verschiedene Möglichkeiten des Umbaus im Rat vorgestellt.
    Die Mehrzweckhalle ist der Treffpunkt für die großen Veranstaltungen in Lohrheim. Sie muss aber dringend saniert werden. Jetzt wurden verschiedene Möglichkeiten des Umbaus im Rat vorgestellt.

    In den vergangenen Jahrzehnten erfuhr sie keine grundlegende Erneuerung. Umso dringlicher steht jetzt eine zeitgemäße Veränderung an. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderates standen der Ausbau und die Möglichkeiten einer Renovierung auf der Tagesordnung. Im Vorfeld hatte Planer Bernd Wilbert verschiedene Varianten eines Umbaus erarbeitet, die er dem örtlichen Gremium erläuterte, ohne eine Wertung der Möglichkeiten vorzunehmen.

    Für die Variante I betragen die geschätzten Kosten rund 750 000 Euro. Bei dieser Variante sind unter anderem alle erforderlichen und vorhersehbaren Kosten der Erneuerung oder Sanierung der Heizung, des Daches, der Fenster und Türen, der Toilettenanlagen, eines behindertengerechten Zugangs, einer Dämmung nach energetischen Gesichtspunkten sowie der Statik und aller technischen Voraussetzungen für den Brandschutz vorgesehen.

    Die Variante II beinhaltet einen Teilabriss mit Umbau und Sanierung. Die Kosten dafür betragen circa 900 000 Euro. Sie sieht den Abriss des Eingangsbereiches einschließlich Toiletten, Küche und Theke bis zu den Flügeltüren vor. Das dadurch entstehende neue Außengelände könnte gepflastert und multifunktionell genutzt werden. Im Inneren ist bei diesem Vorschlag der Einbau einer variablen Trennwand vorgesehen. Die Toilettenanlagen und weitere Nebenräume sind in diesem Fall im Untergeschoss geplant. Der neue Eingang soll an der Nordseite angebaut werden. In dieser Variante ist vorgesehen, die bestehende Empore über dem Eingangsbereich zu entfernen, da ein Zugang nicht mehr gegeben ist.

    Die Variante III sieht einen Abriss und Neubau auf dem bestehenden Untergeschoss vor. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro. Diese Variante sieht den fast vollständigen Abriss sowie den anschließenden Neubau in kleinerer Form vor.

    Die Variante IV beinhaltet einen weitgehenden Abriss und einen Neubau mit geschätzten Kosten von circa 1,7 Millionen Euro vor. Bei dieser Variante ist der Abriss – außer Untergeschoss und Kindergarten – und ein separater Neubau auf dem jetzigen Parkplatz vorgesehen. Soweit die verschiedenen Varianten.

    Bernd Wilbert machte deutlich, dass etwas getan werden muss. Die bestehende Heizung mit Elektro-Nachtspeicheröfen muss beispielsweise bis 2020 wegen gesetzlicher Vorgaben erneuert werden. In diesem Zusammenhang ist für eine eventuelle Förderung die energetische Sanierung erforderlich. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Ortsbürgermeister Rudolf Kubitza teilte weiter mit, dass nach einer Prüfung des Haushaltsplanes die nicht kostendeckende Mehrzweckhalle kritisiert worden sei. So stünde deren Größe nicht im Verhältnis zur Einwohnerzahl. Ein Argument für eine Verkleinerung der Halle. In einer sich anschließenden Diskussion wurde das Für und Wider der Varianten im Rat abgewogen. Tenor der Diskussion: Die bestehende Mehrzweckhalle ist für Lohrheim zu groß und bedarf einer Verkleinerung.

    Auf die Frage, wie lange die Halle nicht nutzbar wäre, sagte Wilbert, dass circa eineinhalb Jahre eingeplant werden müssten – je nachdem wie hoch die Eigenleistung der Ortsgemeinde ausfällt. Abschließend kritisierte der Rat, dass trotz Einladung keine Bürger als Gäste zu diesem für Lohrheim wichtigen Punkt erschienen waren.

    Zwei Varianten als Grundlage

    Um eine Tendenz zur Umgestaltung der Mehrzweckhalle zu erfahren, stimmte der Ortsgemeinderat nach eingehender Diskussion über die vorgeschlagenen Varianten ab. Traf aber noch keine Entscheidung. Das Ergebnis: Variante I, fünf Jastimmen; Variante II, sieben Jastimmen. Die Variante III und IV erhielten keine Zustimmung. Ein Ratsmitglied enthielt sich. Somit dienen die Varianten I und II als Diskussionsgrundlage für die weiteren Gespräche mit allen Beteiligten, um die Fördermöglichkeiten zu ermitteln. Nach dem derzeitigen Planungsstand ist vor August nicht mit dem Stellen eines Zuschussantrags zu rechnen. Das Gesamtprojekt soll nach der Zusage von entsprechenden Fördermitteln in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. up

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