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    KatzenelnbogenHaus der Familie: Alles gleich und doch viel besser

    Seit einiger Zeit ist das Haus der Familie als Mehrgenerationenhaus anerkannt und die entsprechende Förderung vom Bund angelaufen. Ob und was sich dadurch für das Haus der Familie ändert, erläuterte Leiterin Marietta Signus den Mitgliedern des Stadtrates in einem übersichtlichen Vortrag während einer Ratsitzung.

    Marietta Signus hängt neue Öffnungszeiten im Schaukasten am Haus der Familie aus: Montag und Donnerstag ist von 8.30 bis 17.30 Uhr , sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet.  Foto: Dagmar Schweickert
    Marietta Signus hängt neue Öffnungszeiten im Schaukasten am Haus der Familie aus: Montag und Donnerstag ist von 8.30 bis 17.30 Uhr , sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8.30 bis 16 Uhr geöffnet.
    Foto: Dagmar Schweickert

    „Im letzten Jahr lief die Förderung für das Haus der Familie aus, dafür sind wir quasi direkt in das Bundesprogramm als Mehrgenerationenhaus hineingekommen“, so Signus. Stadtbürgermeister Horst Klöppel ergänzte, dass man nun eine noch bessere finanzielle Ausstattung bis zum Jahr 2020 habe. 40 000 Euro stehen für die Förderperiode 2017 bis 2010 pro Jahr zur Verfügung, wobei 10 000 Euro auf Eigenmittel fallen. 100 neue Mehrgenerationenhäuser wurden anerkannt, davon zwei in Rheinland-Pfalz: Eines in Katzenelnbogen und eines in Monheim. „Ich finde es top, dass wir mit dabei sind“, freute sich Peter Schleenbecker (SPD) und bescheinigte Marietta Signus, dass sie das Haus sehr gut führe. Hauptmerkmal eines Mehrgenerationenhauses sei, dass es ein Begegnungsort ist, an dem das Miteinander der Generationen aktiv gelebt wird, erklärte die Jugendpflegerin. Als Auflagen muss es einen 20-stündigen offenen Treff pro Woche geben, vielfältige Kursangebote, einen obligatorischen Schwerpunkt zum Thema demografischer Wandel sowie einen fakultativen Schwerpunkt im Bereich der Flüchtlingsarbeit.

    In Katzenelnbogen gibt es viele generationsübergreifende Freizeit- und Bildungsangebote sowie die Einbindung Ehrenamtlicher. Der offene Treff findet als „Wohnzimmer für alle“ statt. Signus berichtete, dass dort jedes Alter vertreten sei und Synergien durch die Bücherei im Haus entstünden.

    Die Tendenz im Mehrgenerationenhaus geht zu Angeboten für junge Familien. Als Beispiele für viele geplante Projekte nannte Marietta Signus eine Ferienfreizeit in Kooperation mit dem Senioren Centrum, bereits bestehende Strukturen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, den kulturellen Austausch beispielsweise beim Café International oder dem Kreativ-Café. Außerdem nannte sie eine Ehrenamtsbörse und eine zusätzliche Praktikumsbörse für Menschen mit Fluchthintergrund als beispielhafte Projekte.

    Die Kurse seien sehr gut besucht und die Zahl der Kooperationspartner, die im Haus Veranstaltungen anbieten, steige ständig. Signus unterstrich, dass sich nichts grundlegend im Haus der Familie ändern werde, dass beispielsweise auch der bekannte Name als Haus der Familie erhalten bleibe, dass man sich aber als Mehrgenerationenhaus gezielt an bestimmten Stellen erweitere und entwickle: „Alles bleibt gleich und es gibt noch was on top“, fasste sie zusammen.

    Von unserer Redakteurin Dagmar Schweickert

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