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  • Giftköder für Hunde in Lahnwiesen gefunden

    Aull/Limburg. In den Lahnwiesen zwischen Aull und dem Limburger Stadtteil Staffel sind mutmaßlich vergiftete Köder für Hunde gefunden worden. Das hat die Limburger Polizei unserer Zeitung am Donnerstagnachmittag auf Anfrage bestätigt. Zuvor hatte der Limburger Tierschutzverein per Mail vor möglichen Giftködern gewarnt.

    Versucht ein Unbekannter Hunde mit Giftködern in Fleischwurststücken zu töten? Im Feld zwischen Aull und Staffel warnen Schilder vor der Gefahr. Foto: Hans Georg Egenolf
    Versucht ein Unbekannter Hunde mit Giftködern in Fleischwurststücken zu töten? Im Feld zwischen Aull und Staffel warnen Schilder vor der Gefahr.
    Foto: Hans Georg Egenolf

    Aull/Limburg - In den Lahnwiesen zwischen Aull und dem Limburger Stadtteil Staffel sind mutmaßlich vergiftete Köder für Hunde gefunden worden. Das hat die Limburger Polizei unserer Zeitung am Donnerstagnachmittag auf Anfrage bestätigt. Zuvor hatte der Limburger Tierschutzverein per Mail vor möglichen Giftködern gewarnt.

    Wie eine Polizeisprecherin erklärte, haben Hundebesitzer in den Wiesen Fleischwurststücke mit kleinen schwarzen Tabletten darin entdeckt. Ob es sich bei der „Füllung“ um Gift handelt, steht noch nicht fest. Die Substanz muss erst noch untersucht werden. Die Ermittlungen der Polizei stehen erst ganz am Anfang, hieß es aus Limburg.
    Die Hundebesitzer in der Region sind indes in großer Sorge: Die Lahnwiesen zwischen Aull und Staffel gelten als beliebter Auslauflatz für Vierbeiner. Viele Hundehalter nutzen die weitläufige Fläche regelmäßig für Spaziergänge. Möglicherweise sind die Hinterlassenschaften der Tiere anderen ein Dorn im Auge und das Motiv für eine mögliche Vergiftungsaktion. Die Spekulationen schießen ins Kraut, die Gerüchteküche brodelt. Der Limburger Polizei wurde von weiteren angeblichen Fällen im Aargebiet, in Heistenbach und in Beselich berichtet, in denen Hunde tatsächlich gestorben sein sollen. In der Region um Hahnstätten herum sollen es fünf Tiere sein, in Beselich zwei. Konkrete Hinweise und eine Bestätigung dieser Fälle gibt es aber nicht. Auch dem Ordnungsamt in Hahnstätten und der Polizei in Diez liegen diesbezüglich keine greifbaren Erkenntnisse oder gar konkreten Anzeigen vor.
    Die jetzt bei Staffel sichergestellten Fleischwurststücke mit den Tabletten darin sind der erste tatsächliche Beleg für eine denkbare Vergiftungsaktion. Die Hundehalter haben jedenfalls schon reagiert und laut dem Tierschutzverein Warnschilder in den betroffenen Gebieten aufgestellt. So zum Beispiel im Bereich von Feldwegen an der Straße zwischen Aull und Staffel, an denen Hundebesitzer gerne ihre Autos abstellen, um mit ihren Vierbeiner ein Stück weit in die Wiesen zu laufen. Die Limburger Tierschützer empfehlen Hundehaltern, ihre Tiere derzeit nur angeleint auszuführen.   jgm

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