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    DörnbergEnergie: Wasserkraftwerk Kalkofen ist fit für die Zukunft

    Das Süwag-Wasserkraftwerk an der Staustufe der Lahn bei Kalkofen ist für die viel zitierte Energiewende gerüstet. Nach einer grundlegenden Sanierung in einjähriger Bauzeit feierte das Unternehmen den Abschluss der technischen Modernisierung ihrer Anlage am Wochenende in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz mit einem Tag der offenen Tür. Gut 200 interessierte Besucher aus der Region, die wegen der eingeschränkten Parkplätze vor Ort mit kostenlosen Pendelbussen in Laurenburg abgeholt wurden, zeigten sich beeindruckt von dem Ergebnis der gelungenen Rundum-Erneuerung ihres Stromlieferanten auf der schmalen Lahninsel zwischen dem Schleusengraben und dem Stauwehr.

    Das Wasserkraftwerk Kalkofen aus der Vogelperspektive des Dörnberger Aussichtspunktes Wolfslei hoch über der Lahn. Am Wochenende wurde die offizielle Wiederinbetriebnahme der Anlage nach einer umfassenden Sanierung gefeiert. Foto: Willi Schmiedel
    Das Wasserkraftwerk Kalkofen aus der Vogelperspektive des Dörnberger Aussichtspunktes Wolfslei hoch über der Lahn. Am Wochenende wurde die offizielle Wiederinbetriebnahme der Anlage nach einer umfassenden Sanierung gefeiert.
    Foto: Willi Schmiedel

    Von unserem Mitarbeiter Willi Schmiedel

    Mit insgesamt 8,5 Millionen Kilowattstunden im Jahr produziert das Kraftwerk Kalkofen in Zukunft den durchschnittlichen Stromverbrauch von 2400 Haushalten. "Das bedeutet eine Leistungssteigerung von mehr als zehn Prozent und eine zusätzliche Versorgung von 300 weiteren Haushalten in der Region mit ‚grünem’ Strom", betonte der Süwag-Vorstand Dr. Holger Himmel bei der Begrüßung der Gäste. "Die Welt schaut gespannt auf die Energiewende und verkennt dabei, dass sie vor allem im Kleinen stattfindet - jeden Tag an vielen Orten, auch hier in Kalkofen", sagt Dr. Himmel. Dabei erinnert er an die bereits seit 100 Jahren praktizierte dezentrale Unternehmensstrategie der Süwag und ihrer Vorgänger-Gesellschaften, die nicht zu Unrecht mit dem anspruchsvollen Gütesiegel "grüner und kommunaler" gekennzeichnet sei.

    Landrat Frank Puchtler bedankte sich im Namen der 137 Stadt- und Landgemeinden des Rhein-Lahn-Kreises bei der Unternehmensleitung für die mit dem Modernisierungsprojekt verbundene Investition in Höhe von 2,5 Millionen Euro. "Dies ist heute ein historischer Tag für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region", hob Puchtler den hohen Stellenwert der "Lebensader Lahn" hervor, die in ihrem Verlauf von der Quelle bis zur Mündung immerhin für rund 10 000 Menschen Arbeit und Brot bedeute. Dem konnte sich der Dörnberger Ortsbürgermeister Norbert Menche, der unter den Gästen auch den Verwaltungschef der Verbandsgemeinde Diez, Michael Schnatz, sowie viele seiner Kollegen aus den Ortsgemeinden begrüßte, mit Nachdruck anschließen. "Mit der Modernisierung des Kraftwerks Kalkofen sichert uns die Süwag weiterhin einen Großteil der Gewerbesteuereinnahmen unserer Gemeinde und erhält der Region auch für die Zukunft einen zuverlässigen Partner ihrer Energieversorgung", betonte Menche. In diesem Sinne wünschte der Ortsbürgermeister dem Kraftwerk einen reibungslosen Betrieb "mit einem immer ausreichenden Wasserdurchfluss".

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