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    DiezDiezer Geschichte spielend erkunden

    Das Museum im Diezer Grafenschloss beweist erneut, dass die lokale Geschichte alles andere als staubtrocken ist. Vorgestellt wurde jetzt ein Brettspiel, das in eigener Regie entwickelt und gestaltet wurde und dass demnächst der Öffentlichkeit präsentiert wird.

    Sie freuen sich auf viele Mitspieler (von links): Museumsleiter Dr. Alfred Meurer und sein Mitarbeiter Francesco Vizzarri.
    Sie freuen sich auf viele Mitspieler (von links): Museumsleiter Dr. Alfred Meurer und sein Mitarbeiter Francesco Vizzarri.

    Diez - Das Museum im Diezer Grafenschloss beweist erneut, dass die lokale Geschichte alles andere als staubtrocken ist. Vorgestellt wurde jetzt ein Brettspiel, das in eigener Regie entwickelt und gestaltet wurde und dass demnächst der Öffentlichkeit präsentiert wird.

    Museumsleiter Dr. Alfred Meurer und sein Mitarbeiter Francesco Vizzarri berichten stolz von dem selbst konzipierten Spiel „Gefährliche Geschichte", mit dem sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf eine Zeitreise durch 1000 Jahre Diezer Historie begeben können.„Die Grundidee war, dass wir Geschichte verlebendigen und anschauliche vermitteln wollen", betont Dr. Alfred Meurer. Das Geschichtsspiel soll nach der Vorstellung beim Museumstag für den Hausgebrauch zum Kauf angeboten werden. Nach den inhaltlichen Vorarbeiten wurde die Gestaltung mit Francesco Vizzarri besprochen, der mehrere Vorschläge vorlegte, von denen ein Entwurf schließlich ausgewählt wurde.Die Spieler werden mit einer Zeitmaschine ins Mittelalter zurückversetzt und kommen dann per Würfel schrittweise vom Mittelalter über die frühe Neuzeit bis in die Moderne. Auf dem Weg landen sie allerdings immer wieder auf Feldern mit einem „Ü", auf denen eine Überraschungskarte aus der jeweiligen Epoche gezogen werden muss. Meist handelt es sich um unangenehme Überraschungen, die den Spieler einige Felder zurückwerfen. „Den Spielplan habe ich mit Bunt- und Filzstiften gestaltet", erläutert Francesco Vizzarri zur Gestaltung.„Beim Start führen zunächst sechs einzelne Wege jeden Mitspieler bis zum Marktplatz, dann führt ein einziger Weg weiter. Dort dürfen nicht gleichzeitig zwei Figuren auf einem Feld stehen", erläutert Dr. Alfred Meurer. Als Ausweichmöglichkeit können die Spieler dann in den Stadtwald Hain, wo die Zeitmaschine repariert wird, bevor es auf dem Spielfeld weitergehen kann. Gewonnen hat der Spieler, der zuerst in der Gegenwart angekommen ist.Beim Museumstag am 12. Mai werden vier Kopien des Geschichtsspiels ausgelegt. Pro Spiel können maximal sechs Zeitreisende mitmachen. „Bei sechs Leuten dauert ein Durchgang etwa 45 Minuten, bei drei Spielern sind es etwa 20 Minuten", meint der Museumsleiter. Pro Abschnitt – Mittelalter, frühe Neuzeit und Weg zur Moderne – gibt es jeweils 20 Überraschungskarten.Hinter dem Spiel steckt die Absicht, das alltägliche Leben früherer Zeiten begreiflich zu machen. „Die ,gute alte Zeit' hat es für kaum jemanden gegeben", hebt Dr. Alfred Meurer hervor. „Für die allermeisten Menschen war der Alltag sehr viel mühsamer und gefährlicher als heutzutage", unterstreicht er. Die Sicherheit und der Wohlstand der Gegenwart sind Errungenschaften, die für frühere Generationen nicht vorstellbar waren, betont Meurer weiter.Das Spiel „Gefährliche Geschichte" können alle Interessierten beim internationalen Museumstag am Sonntag, 12. Mai, von 14 bis 18 Uhr im Museum im Diezer Grafenschloss testen. Dort werden auch historische Brettspiele früherer Zeiten ausgelegt, die ebenfalls von den Gästen ausprobiert werden können. (ag)

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